Limeshain ist eine hessische Gemeinde in der Wetterau. Limeshain besteht aus den Ortsteilen Hainchen, Himbach und Rommelhausen.
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AKTUELLES

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800 000 Euro für Kita-Neubau

Erste Kreisbeigeordnete übergibt Förderbescheid des Landes Hessen an Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig

Für gut drei Millionen Euro baut die Gemeinde Limeshain eine neue Kindertagesstätte. Die Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch hat jetzt einen Förderbescheid des Landes Hessen an Bürgermeister Adolf Ludwig übergeben.

„Unsere Kindertagesstätten platzen aus allen Nähten“, erklärte Ludwig bei dem Termin. „Aus diesem Grund investierten und investieren wir seit 2010 rund 7,5 Millionen Euro in Kindertagesstätten. Das Geld ist in den Bau von drei neuen Kitas geflossen.“

So stehen auch der neuen Kindertagesstätte in Himbach drei Millionen Euro zur Verfügung, das Land beteiligt sich an der Maßnahme. Die Erste Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch überreichte Adolf Ludwig einen Bescheid des Landes Hessen in Höhe von 800 000 Euro.

Die Fördermittel fließen in die Ausstattung fünf neuer Gruppen. Ein Schwerpunkt der Kindertagesstätte liegt auf der U-3-Betreuung. Schlafräume und Gruppenräume werden so ausgebaut, dass sie auch von Kindern, die jünger als drei Jahre sind, genutzt werden können. Auch einen Rückzugsraum für Kinder wird die Kindertagesstätte in Himbach anbieten. Der sogenannte Snoezelraum dient den Kindern als Entspannungs- und Therapieraum. „Snoezelen“ ist eine Wortschöpfung aus zwei niederländischen Begriffen: „snuffelen“ bedeutet so viel wie kuscheln und „doezelen“ bezeichnet dösen.

„Kinderbetreuung ist längst zu einem bedeutenden Thema für Familien geworden. Zur Schaffung und Erhaltung eines Betreuungsangebotes für Kinder müssen wir jedoch auch die Kommunen unterstützen. Investitionsprogramme wie die Kinderbetreuungsfinanzierung des Landes Hessen begrüße ich daher sehr, da sie einen wesentlichen Teil dazu beitragen, unsere Wetterau noch familien- und kinderfreundlicher zu gestalten“, so Stephanie Becker-Bösch bei der Übergabe.

Quelle: Kreis-Anzeiger 13.03.2019

 
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Feste Gruppe ab Herbst geplant

„Waldentdecker“ der Kita Hainchen besuchen regelmäßig den Wald / Jagdhütte soll als Stützpunkt dienen

„Schau mal, da!“ Die drei Kinder laufen aufgeregt auf die Besucher zu, ein kleiner Junge hält seine kleine Hand auf. Darauf liegt, zusammengerollt, eine grüne Raupe. Ob das wohl die Raupe Nimmersatt ist, die sich in einen wunderschönen Schmetterling verwandeln wird? Vorsichtig setzen die Kinder die Raupe wieder ins Gras unter eine Hecke. Auf der Wiese verstreut liegen Rindenreste, Äste sind zu einem Vogelnest verflochten. In Matschhosen und -jacken und Gummistiefel gekleidet, die Mützen tief ins Gesicht gezogen, tummeln sich zehn Jungen und Mädchen im Alter von drei bis sechs Jahren vormittags nahe der Jagdhütte im Wald bei Hainchen.

Das sind die „Waldentdecker“, sie bilden die Waldgruppe der Kindertagesstätte „Ein Haus für alle am Kastanienbaum“ in Hainchen. Seit Oktober gehen sie mit ihren Erzieherinnen täglich von Montag bis Freitag jeden Vormittag in den Wald. „Vor 20 Jahren wurde zunächst ein Waldtag in der Woche etabliert“, sagt Kita-Leiterin Ilona Merten-Rack. Jetzt soll eine feste Gruppe eingerichtet werden, die in die Kita integriert wird. Einige Vorbereitungen und Hürden gilt es dafür noch zu überwinden. Zum Beispiel muss der Flächennutzungsplan geändert werden, denn die Waldentdecker sollen mit der Jagdhütte ein festes Domizil bekommen, „und damit geht eine Nutzungsänderung einher“, erklärt Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig die Formalien.

Losgetreten hat das Vorhaben Hauptamtsleiter Jürgen Kunkel, der diesbezüglich bei Hessen Forst vorstellig wurde. „Eigentlich wollten wir die Hütte für die Gemeinde zu dem Zweck erwerben“, erklärt er beim Ortstermin am Waldrand. Dann kaufte sie Hessen Forst, weiterhin mit dem Ziel, dort den Waldkindergarten anzusiedeln. Dabei arbeiten alle Hand in Hand, mit im Boot waren auch die Freiwillige Feuerwehr und der TÜV, so Kunkel und Ludwig zum Prozedere. Beide hoffen, ebenso wie die Erzieherinnen, dass im Herbst Einzug gehalten werden kann.

Bis dahin muss improvisiert werden, sagen Jennifer Ritter – die Erzieherin bildet sich zurzeit zur Waldpädagogin weiter – und Anke Richter, diplomierte Sozialpädagogin und Naturpädagogin. Im Wald haben sie im Moment verschiedene Anlaufpunkte, die sie je nach Witterung ansteuern können.

Es gibt ein Waldsofa, einen Dinoberg und einen Märchenwald. „Wir wollen die Begeisterung der Kinder für die Natur wecken im Rahmen ganzheitlicher Erfahrungen“, sagt Richter.

Dafür müssen die Pädagogen speziell ausgebildet sein, kennen Wildkräuter ebenso wie die Tiere des Waldes. Neben Flora und Fauna gilt es, Wetterlagen einzuschätzen, denn Sicherheit ist oberstes Gebot im Wald. „Die Natur und vor allem der Wald bieten als Lern- und Erlebnisort viele Möglichkeiten, weil alle Sinne der Kinder angesprochen werden. Kinder, die viel Zeit in der Natur verbringen, lernen diese wie auch die dort lebenden Tiere zu achten“, sagen sie. Das wirke sich positiv auf das gesamte soziale Verhalten aus. Sensorik und Motorik werden verbessert, Aufenthalt im Freien stärke die Gesundheit. „Der Fantasie und Kreativität sind beim Spiel mit natürlichen Materialien keine Grenzen gesetzt“, zählt Ritter weitere Argumente für den Waldkindergarten auf. Besonders schön sei es, mitanzusehen, wenn ein Kind ganz ruhig auf der Wiese sitze und sein Umfeld beobachte, „was drum herum auf der Wiese krabbelt“. Für die angehenden Erstklässler gibt es zudem ein pädagogisches Vorschulprogramm.

Derzeit sind fünf Kinder fest bei den Waldentdeckern. Die anderen wählen sich bei Bedarf ein. „Wir fragen jeden Tag im Morgenkreis, wer am nächsten Tag in den Wald will. Dann gibt es einen Stempel auf die Hand und die Eltern wissen, dass sie ihr Kind am nächsten Tag passend anziehen müssen“, erklärt Merten-Rack.

Ziel sind 16 bis 17 Kinder ab drei Jahren aus der Gemeinde, die ab dem Herbst eine feste Gruppe bilden, damit sich die Einrichtung des Waldkindergartens lohnt, sagt Ludwig. Die Nachfrage sei da und erst kürzlich wurden die Eltern über den Plan ausführlich informiert. Der Waldkindergarten mit der Jagdhütte als Anlaufstelle, in der auch das Mittagessen eingenommen werden kann, wäre dann das Sahnehäubchen, ist sich Merten-Rack sicher.

Die Kita in Hainchen wird zurzeit von 76 Kindern besucht, darunter zwölf U-3-Kinder. Außerdem ist in Hainchen im ehemaligen evangelischen Gemeindehaus der Hort für 30 Grundschüler aus Limeshain angesiedelt.

87 Kinder sind in der Kita in Himbach und 99 in Rommelhausen. Der im Bau befindliche neue Kindergarten in Himbach, der eines Tages den alten ersetzen soll, wird rund 100 Plätze vorhalten.

Quelle: Kreis-Anzeiger 16.03.2019
 
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Die NABU-Gruppe präsentiert Nisthilfen im Foyer des Rathauses

Ab sofort können sich alle interessierten Bürger/-innen über die Nisthilfen im Foyer des Rathauses am Ausstellungsstand der NABU Gruppe Limeshain informieren. Welche Nisthilfen sind für welche Vogelarten am Besten geeignet, wie platziert man sie und welcher Standort ist geeignet?
Zu sehen sind folgende Nisthilfen: Nisthöhlen für Meisen, Halbhöhle für den Hausrotschwanz, Nisthöhle mit Katzen -und Marderschutz, Fledermaushöhle, sowie Schwalbennistkästen.
Die Nistkästen können von der NABU Gruppe gegen eine Spende erworben werden. Wenn noch weitere Fragen zu den Nisthilfen bestehen, bitte die unten angegebene Telefon-Nummer anrufen.

Schwalben bringen Glück!

Mit einer besonderen Aktion widmet sich die NABU Gruppe Limeshain den Mehlschwalben. Mehlschwalben sind bei Hausbesitzern nicht sonderlich beliebt, da sie die Fassaden der Häuser verschmutzen können, was aber selten der Fall ist. Damit dies nicht geschieht, gibt es gute Lösungen. So kann in der Regel ein einfaches Brett unter dem Mehlschwalbennest befestigt werden. Eine Entfernung der natürlichen Schwalbennester ist nach dem Bundes-Naturschutzgesetz grundsätzlich nicht erlaubt, berichtete Manfred Vogt, 1. Vorsitzender der NABU-Gruppe Limeshain.
Wenn sie den Schwalben helfen wollen, dann sollten sie den Schwalben erlauben, Wohngebäude zu besiedeln. Sie werden Ihnen viel Freude bereiten! Wenn Sie Mehlschwalben ansiedeln wollen, so können Sie die Fertignester bei der NABU-Gruppe Limeshain kostenlos beziehen. Rufen Sie einfach an unter der Telefon-Nr. (0 60 47) 95 10 19.

Die Gemeinde Limeshain unterstützt diese Aktion in vollem Umfang. Auf dem Vorplatz der Gemeinde entstand ein Schwalbenhotel mit 42 Nisthöhlen, das von der NABU-Gruppe Limeshain beschafft und von der Unteren Naturschutzbehörde des Wetteraukreises zu 100% finanziert wurde. Durch diesen erfreulichen Sachverhalt denkt die NABU-Gruppe Limeshain über ein zweites Schwalbenhotel nach, dass in Rommelhausen aufgebaut werden soll.

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Sirenen-Probealarm / ab sofort wieder Alamierung per Sirene

Auch in 2019 wird einmal im Quartal ein Sirenen-Probealarm im gesamten Gemeindegebiet stattfinden. Damit werden die Sirenen auf ihre technische Funktion geprüft.

Folgende Termine sind vorgesehen:

Samstag 02. März 2019
Samstag 01. Juni 2019
Samstag 07. September 2019
Samstag 07. Dezember 2019

jeweils ab 12.00 Uhr.

Ab sofort werden die Sirenen auch wieder bei bestimmten Alarmstichworten - wie Feueralarm oder dringende Hilfeleistung - zur Alarmierung mitlaufen. Deshalb kann es sein, dass die Sirenen zusätzlich zu den Probealarmen wieder öfters zu hören sein werden.

Zudem dienen die Sirenen auch weiterhin im Notfall der Warnung der Bevölkerung.

Bitte informieren Sie auch Personen in Ihrem Umfeld, die bspw. keinen Zugang zum Internet haben, über diese Maßnahme - Danke!



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"Für viele sehr attraktiv"

Strukturdaten der Wirtschaftsförderung: Limeshain weist die höchsten Steigerungsraten in der Wetterau auf

Die Zahlen sind ganz frisch aufbereitet. Und auf dem neuesten Stand. Und sie halten so manche Überraschung bereit. Etliche Kommunen im Wetteraukreis prosperieren. Das freilich ist nicht neu. Vor allem Städte und Gemeinden im Westkreis haben hier jahrelang von einer solchen Entwicklung profitiert. Aktuelle Strukturdaten der Wirtschaftsförderung Wetterau GmbH zeichnen nun aber ein differenzierteres Bild. Ostkreis-Kommunen holen auf und weisen in puncto Bevölkerungs- und Beschäftigungsentwicklung bemerkenswerte Steigerungsraten auf. An der Spitze von allen steht dabei Limeshain – mit 5700 Einwohnern (Stand: 30. Juni 2018) und 873 Beschäftigten am Ort bei weitem nicht die größte Gemeinde im Landkreis. Äußere Einflüsse spielen bei der Entwicklung eine Rolle. Die Kommune hat aber selbst auch einiges dafür getan, um vorwärtszukommen, wie Bürgermeister Adolf Ludwig im Interview mit dem Kreis-Anzeiger verdeutlicht.

6,3 Prozent Bevölkerungszuwachs in den Jahren 2010 bis 2018 und im gleichen Zeitraum eine Steigerung der Beschäftigtenzahl um sage und schreibe 53,6 Prozent. Limeshain scheint der Musterknabe im Wetteraukreis zu sein, oder?

Was heißt hier Musterknabe in der Wetterau? Für diese positive Entwicklung sind sicherlich viele Faktoren verantwortlich. Limeshain liegt im Speckgürtel des Rhein-Main-Gebietes und direkt an der A 45 mit einer Anbindung in Altenstadt nach Norden und einer Anbindung in Hammersbach nach Süden. Das fördert sicherlich die Ansiedlungsentscheidung. Darüber hinaus fördern wir die Ansiedlung von Familien mit Kindern. Des Weiteren haben wir in Deutschland seit mehreren Jahren eine anhaltend gute Konjunktur. Aber auch die zunehmende Digitalisierung spielt für diese äußerst positive Entwicklung eine wesentliche Rolle. Unabhängig von den Bestrebungen des Wetteraukreises haben wir in Limeshain den Ausbau des schnellen Internets vorangetrieben. Man sollte die Auswirkungen der Digitalisierung gerade im ländlichen Raum auf den Arbeitsmarkt nicht unterschätzen.

Inwieweit hat die Kommune diese Entwicklung selbst vorangebracht? Oder profitiert sie ausschließlich von ihrer günstigen Lage direkt an der A 45?

Sicherlich profitieren wir auch von der günstigen Lage circa 30 Kilometer von Frankfurt und circa 15 Kilometer von Hanau entfernt. Limeshain scheint für viele Menschen sehr attraktiv zu sein. Das war vor zehn Jahren anders. Laut Bertelsmann Stiftung sollte Limeshain schrumpfen. Wir haben uns daraufhin mit der Uni Gießen zusammengetan und ein Entwicklungskonzept für Limeshain erarbeitet, um so der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken. Das Konzept ist seither unser Leitfaden. Wir haben Baugebiete entwickelt. Den Zuzug von Familien mit Kindern gefördert. Die Kinderbetreuung ausgebaut. Limeshain kann in Kürze in fünf Einrichtungen circa 400 Kinder im Alter vom ersten bis zum zehnten Lebensjahr betreuen. Und wir kümmern uns sehr intensiv um unsere Jugendlichen.

Unser Augenmerk liegt aber auch auf der Betreuung unserer Seniorinnen und Senioren. In Limeshain gibt es ein Seniorenheim. Und wir haben viel Geld in die Stärkung unserer Ortskerne investiert. Wir haben die Nahversorgung ausgebaut, in dem wir zwei Dorfläden gebaut haben, um somit auch die kleineren Ortsteile zu stärken. Ich könnte noch viele Beispiele aufzählen, die die Lebensqualität in Limeshain beeinflussen. Das alles sind sicherlich nur weiche Faktoren, die aber wichtig sind für die Menschen. Denn neben dem Arbeitsumfeld muss auch das Wohnumfeld stimmen.

Besonders auffallend ist das Plus bei den Beschäftigtenzahlen. Zwischen 1991 und 2010 gab es noch eine negative Entwicklung mit einem Minus von 9,5 Prozent. Jetzt „schießt“ Limeshain förmlich durch die Decke und weist die mit Abstand höchste Steigerungsrate im Wetteraukreis in der letzten Dekade auf. Und der neue Interkommunale Gewerbepark Limes schlägt sich in der Betrachtung ja noch gar nicht nieder. Welches „Geheimnis“ steckt hinter diesem Erfolg?

Man darf sich nicht von den Prozentzahlen beeindrucken lassen. 53,6 Prozent mehr Beschäftigung in Limeshain. Das hört sich sehr gut an. In absoluten Zahlen sind das 303 mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte als 2010. Die anhaltend gute Konjunktur hat das, wie gesagt, sicherlich begünstigt. Wir konnten aber auch in dieser Zeit unser Gewerbegebiet „Limeshain Nord“ mit circa neun Hektar Fläche vollständig vermarkten. Es ist uns gelungen, dort tolle Gewerbebetriebe anzusiedeln, die sich anscheinend gut am Markt behaupten können und expandieren.

Des Weiteren haben wir dafür gesorgt, dass sich auch Kleinstbetriebe und Heimarbeitsplätze entwickeln können, im dem wir schon vor vielen Jahren den Breitbandausbau gefördert haben. Aber auch viele Betriebe in den Ortslagen konnten sich behaupten und weiter entwickeln. Hinzu kommt jetzt noch das neue Interkommunale Gewerbegebiet. Den ersten großen Logistikbetrieb mit circa 500 Beschäftigten konnten wir auf Limeshainer Gebiet ansiedeln. Weitere Betriebe werden folgen. Hier entstehen in kürzester Zeit viele ortsnahe Arbeitsplätze. Ortsnahe Arbeitsplätze sind wichtig, denn die Menschen gehen dorthin, wo sie Arbeit finden, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Interkommunalen Gewerbegebiet eine wichtige und zukunftsorientierte Entwicklung für Limeshain und der Region eingeleitet haben.

Quelle: Kreis-Anzeiger 16.02.2019


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Leinenzwang während der Brut- und Setzzeit in Limeshain

Die Gemeinde Limeshain hat mit Satzung eine Anleinpflicht für Hunde während der Brut- und Setzzeit vom 01. März bis 15. Juli jeden Jahres eingeführt.

Der Leinenzwang gilt im gesamten unbebauten Außenbereich der Gemeinde Limeshain. Wir weisen darauf hin, dass die Nichteinhaltung des Leinenzwangs eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit einer Geldbuße geahndet werden kann.
Frei laufende Hunde können, bedingt durch ihren Jagdtrieb, Niederwild (z.B. Rehkitze, Hasen) fangen, verletzen oder töten. Auch schon die Beunruhigung durch das Hetzen beeinträchtigt erheblich die Aufzucht des Nachwuchses des Niederwilds.
Viele Bodenbrüter nutzen das Feld als Brut- und Aufzuchtgebiet. Das bedeutet, dass Störungen jeglicher Art, lebensbedrohlich für die Vögel und vor allem für ihren Nachwuchs sind. Wir machen darauf aufmerksam, dass Hundebesitzer verpflichtet sind, die Abfälle Ihres Hundes mitzunehmen.

Als Natur- und Tierfreund haben Sie die Verantwortung. Deshalb leinen Sie Ihren Hund an und helfen Sie dadurch unsere wildlebende Tierwelt und unsere Landschaft zu schützen.



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Kunst im Rathaus

Helen Rebecca Michel zeigt ihre gemalten Werke

Immer wenn es heißt „Kunst im Rathaus“, hat jeder Limeshainer Hobbykünstler die Möglichkeit für eine Ausstellung im Foyer des Rathauses.
Diesmal sind es die Werke von Helen Rebecca Michel, die Farbe in das Foyer bringen und zu bewundern sind.

Helen Rebecca Michel ist 20 Jahre jung und ist in Limeshain aufgewachsen. Was das Malen anbelangt, durfte sie im Alter von 11 Jahren einen Malkurs, für ein Jahr lang besuchen. Allerdings war dies damals noch nicht mein ganz großer Anreiz gewesen, wobei das Malen nebenbei trotzdem heute noch ihre Leidenschaft ist. Vorzugsweise malt sie Portraits mit Acrylfarbe.
Meinen Ausgleich zum beruflichen Alltag und die Wiedergabe meiner Eindrücke des Lebens spiegeln sich in meinen Bildern wieder. Weiterhin habe ich auch musikalische Hobbys und spiele Klavier und Gitarre. Zielstrebig habe sie sich beruflich zur Friseurmeisterin ins Leben gekämpft, berichtete Frau Michel.

Gerne nahm sie die Gelegenheit wahr, ihre Werke in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Nun können die Besucher und Mitarbeiter der Verwaltung die Werke noch bis Anfang Juni betrachten.

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Thorsten Clesle ist neuer Erster Bürger von Limeshain

Thorsten Clesle ist der neue Vorsitzende der Limeshainer Gemeindevertretung. Diese wählte den 43-Jährigen am Dienstagabend in der Limeshalle in Himbach einstimmig per Handzeichen zum Ersten Bürger der Gemeinde. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.

Clesle ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt mit seiner Familie in Hainchen. Der Vertriebsleiter gehört seit 2014 der Sozialdemokratischen Partei an, ist seit der Kommunalwahl 2016 Mitglied der Limeshainer SPD-Fraktion und vertritt diese im Bauausschuss. Nach der Wahl dankte Clesle für das Vertrauen. Sein Bestreben sei die Fortführung der fairen und an der Sache orientierten Zusammenarbeit der Fraktionen. Eines seiner Hobbys ist das Theaterspielen, dem er in der Theatergruppe „Grenzenlos“ nachging und deren Vorsitzender er ist, auch wenn die Laienschauspielgruppe aufgrund personeller Engpässe derzeit nicht aktiv ist. Außerdem fährt er in seiner freien Zeit gerne mit dem Fahrrad.

Das Amt war vakant, nachdem Nico Emmerich (SPD) es im November niedergelegt hatte. Die stellvertretende Vorsitzende Kirsten Breithaupt (SPD) war daraufhin in die Bresche gesprungen. Zur Wahl gratulierten Bürgermeister Adolf Ludwig und die Erste Beigeordnete Gudrun Gimplinger.

Quelle: Kreis-Anzeiger 07.02.2019

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"Anforderungen ändern sich ständig

Bernd Knepper bietet in der Limeshainer Verwaltung Beratungen zu den Themen Rente und Versicherungen an

Beratung zur Rente, zu Versicherungen und Auskünfte zum Schwerbehindertenrecht (SGB IX) – all das kann ab sofort bei der Gemeinde Limeshain in Anspruch genommen werden: Dort hilft Bernd Knepper jeden letzten Dienstag im Monat Antragstellern, die Hilfe beim Ausfüllen von Dokumenten benötigen und Fragen zu diesen speziellen Themen haben.

Monika Imhof, in der Verwaltung zuständig für die Belange der Senioren, hat das Angebot organisiert. Es gehöre zum Service einer Verwaltung dazu, sagt sie. „Die Leute werden älter, die entsprechenden Fragen sind da.“ Sie habe sich eingehend in anderen Kommunen informiert und mit Knepper Kontakt aufgenommen, der sich für die kostenlosen Beratungsstunden im Rathaus in Himbach gerne bereit erklärt habe. Der 64-Jährige war als Lohnbuchhalter und in einer Gewerkschaft tätig, engagierte sich als Arbeitnehmervertreter und Vertrauensperson für Schwerbehinderte sowie in der Erwachsenenbildung und bei der Berufsgenossenschaft. Seine Erfahrungen bringt er bereits in Düdelsheim bei Beratungsterminen ein.

Seine Klienten sind Menschen, die in absehbarer Zeit einen Rentenantrag stellen wollen oder Menschen mit Behinderung, die sich um eine Teilerwerbsminderungsrente bemühen. Er berät Ratsuchende, die wissen wollen, wann sie frühestens Rente beantragen können. „Ich bin aber kein Rentenberater, sondern Versichertenberater“, betont Knepper. Er habe keinen Zugriff auf das Rentensystem, könne keine Zahlen nennen, sondern nur in Prozenten berechnen, wie hoch die Rente sei. Aber er füllt mit dem Antragsteller die Formulare aus, fragt nach den notwendigen Unterlagen, schaut nach Lücken bei den Angaben und Fehlzeiten, die noch durch zu erbringende Unterlagen ergänzt werden müssen, damit der Antrag an die Deutsche Rentenversicherung geschickt und dort problemlos bearbeitet werden kann.

Häufig würden Fragen zur Hinterbliebenrente gestellt, berichtet er von einem weiteren Schwerpunkt seiner ehrenamtlichen Arbeit. Waisen- oder Halbwaisenrente stehe ebenfalls auf seiner Agenda. Auch das Schwerbehindertenrecht gehört zu seinen Aufgaben. Menschen, die wegen ihrer Krankheit entlassen würden, wenden sich an ihn, suchen Informationen, welchen Grad der Behinderung sie beantragen können. Nachteilsausgleiche, mehr Urlaub, Kündigungsschutz, Anträge für besondere Arbeitsmittel gehörten in dem Fall dazu. Auch auf dieen Gebieten hat Knepper die richtigen Antworten und kann bei der Antragstellung helfen.

Knapp 2400 Versichertenberater gibt es in Deutschland. Einmal im Jahr nimmt Knepper an Schulungen teil. Die Teilnahme sei zwar freiwillig. „Gesetze, Vorschriften und Anforderungen ändern sich in dem Bereich aber ständig. Ich will oder vielmehr muss doch auf dem Laufenden sein, wenn ich anderen Menschen helfen möchte.“

Wer als Versichertenberater tätig werden will, sollte einen gewerkschaftlichen Hintergrund haben, berichtet er über die Voraussetzungen. Kurioses habe er bislang nicht erlebt. Einmal allerdings wollte eine Frau genau wissen, wer er sei, seine Ausweise sehen. Das sei bei einem Hausbesuch geschehen. Denn Knepper kommt auch zu den Ratsuchenden nach Hause, natürlich nur nach Termin. Die Dame sei skeptisch gewesen, und das habe er ihr auch nicht übelgenommen, im Gegenteil, sagt er. Immerhin gehe es um private und vertrauliche Daten.

Die nächsten Termine in der Limeshainer Verwaltung sind am 26. März, 30. April, 28. Mai und 25. Juni, jeweils zwischen 14.00 und 15.30 Uhr. Ein Beratungstermin kann unter der Telefon-Nr. (0 60 48) 96 11-37 vereinbart werden.

Quelle: Kreis-Anzeiger 07.03.2019

 
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Geldspende für die Kinderturnabteilung
des 1. FC Rommelhausen

Es ist schon lange Tradition, dass anlässlich des Neujahrsempfangs Geldspenden für einen guten Zweck gesammelt werden.

So war das aufgestellte Sparschwein dann auch prall gefüllt. Es waren 413, 50 Euro zusammengekommen. Bürgermeister Adolf Ludwig, die stellvertretende Vorsitzende der Gemeindevertretung Kirsten Breithaupt und die Erste Beigeordnete Gudrun Gimplinger übergaben nun den symbolischen Scheck an Inge Günter, Leiterin der Kinderturnabteilung des 1. FC Rommelhausen. Sie betreut unermüdlich ca. 120 Kinder im Alter zwischen 1 bis 14 Jahren. Unterstützung bei den Turneinheiten erhält Inge Günter von Britta Neitzel und Daniela Weiberg. Die Kinderturnabteilung des 1. FC Rommelhausen sucht händeringend Nachwuchstrainer für die Betreuung der Kinder.

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Bekanntmachung über Stoffe und Abfälle die nicht in die Kanalisation eingeleitet werden dürfen

Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Limeshain werden darauf hingewiesen, dass die nachfolgend aufgeführten Stoffe und Abfälle, lt. § 10 der „Abfallsatzung der Gemeinde Limeshain“ nicht in das Kanalnetz eingeleitet werden dürfen.

1) In die öffentlichen Abwasserbeseitigungsanlagen dürfen nur Abwässer eingeleitet werden, die den Bauzustand und die Funktionsfähigkeit der Anlagen nicht stören, die das Personal bei der Wartung und Unterhaltung der Anlagen nicht gefährden, die die Abwasserbehandlung und die Klärschlammverwertung nicht beeinträchtigen und die den Gewässerzustand nicht nachhaltig beeinflussen.

2) In das Abwassernetz dürfen nicht eingeleitet werden:
Feststoffe, wie z.B. Schutt, Asche, Sand, Kehricht, Lumpen, Dung, Küchenabfälle, Tierkörper und Tierkörperteile im Sinne des § 1 Abs.1 des Tierkörperbeseitigungsgesetzes, Haut- u. Lederabfälle, Schlempe, Trub, Trester und Schlamm, die zu Ablagerungen und Verstopfungen der Abwasserleitungen führen können. Dies gilt auch für Abfälle, die über einen Abfallzerkleinerer dem Abwasser zugeführt werden.
Flüssigkeiten, wie z.B. Blut, Jauche, Gülle, Silage, Molke, Krautwasser, die aufgrund ihrer Beschaffenheit zu Störungen bei der Abwasserreinigung und damit zu Beeinträchtigungen im Gewässerzustand führen können.
Wassergefährdende Stoffe, wie z.B. Mineralöle, Benzin, Karbid, Phenol, Säuren, Laugen, Lösungsmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Arzneimittel oder vergleichbare Chemikalien, die durch ihre Feuergefährlichkeit, Explosivität, Toxizität, Persistenz und Bioakkumulation zu Beeinträchtigungen führen können. Dies gilt auch für radioaktive und mit Krankheitskeimen behaftete Stoffe.

Also alle Stoffe, die gem. Abfallbeseitigungsgesetz als Abfall ordnungsgemäß zu beseitigen sind.



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Limeshain wächst

Neujahrsempfang: Bürgermeister Ludwig verkündet Bevölkerungsplus von sechs Prozent / Größtes Wachstum im Kreis

Kerzenlicht sorgte in der Kulturscheune in Himbach für ein heimeliges Ambiente. Am Eingang begrüßte Kirsten Breithaupt, stellvertretende Vorsitzende der Limeshainer Gemeindevertretung, gemeinsam mit Bürgermeister Adolf Ludwig und Schornsteinfeger Markus König als traditioneller Glücksbringer die Gäste zum Neujahrsempfang. Dieser wurde stimmungsvoll umrahmt vom Duo „Pure Motion“. Marie-Therese Winkler und Peter Hensel sorgten mit gefühlvollen Balladen und swingenden Rhythmen für den musikalischen Rahmen.

Bevor die Besucherschar sich an einem kalten Buffet bedienen durfte, ließen Breithaupt und Ludwig das vergangene Jahr Revue passieren und blickten anschließend nach vorne. Als ein „Jahr der Extreme“ bezeichnete Breithaupt 2018. Klimawandel, Sport und nicht zuletzt die welt- und bundesweite Politik hätten Schlagzeilen gemacht. Breithaupt hob die Bedeutung von regenerativer Energie hervor und meinte, dass Deutschland auf einem guten Weg sei. Aber auch die Angst der Bürger vor Anschlägen, spürbar beim Gang über Weihnachtsmärkte mit hoher Polizeipräsenz, war für sie Thema. Dabei spannte Breithaupt den Bogen hin zur Weihnacht und der christlichen Botschaft, die für sie so stärker an Bedeutung gewinne.

Die Entwicklung der Gemeinde Limeshain mit ihren drei Ortsteilen Rommelhausen, Himbach und Hainchen bildete den Schwerpunkt in der Ansprache von Bürgermeister Adolf Ludwig. Mit einem Bevölkerungsplus von zuletzt gut sechs Prozent auf über 6 000 Einwohner liege Limeshain im Wetteraukreis an der Spitze. Ludwig führte diesen Zuwachs das auf ein attraktives Wohnumfeld zurück. Dieses zu entwickeln sei aber nicht allein Sache der Kommunen. Die Politik allgemein müsse verstärkt Anreize für den ländlichen Raum schaffen, forderte der Bürgermeister. Subventionen wie Wohnraumförderung nannte Ludwig in diesem Zusammenhang eine falsche Wahl. Die Wege der Menschen zu ihren Arbeitsplätzen müssten komfortabler und auch schneller werden, Breitband und Mobilfunk müssten weiter ausgebaut werden. Die Gemeinde Limeshain selbst habe in der Vergangenheit viel getan, um für ihre Bürger attraktiv zu bleiben oder zu werden. Dabei seien ein langer Atem, Mut, Leidenschaft und Überzeugungskraft notwendig gewesen. „Doch am Ende haben wir es geschafft, in Limeshain eine hervorragende Infrastruktur aufzubauen“, so Adolf Ludwig.

Wie vor ihm schon Kirsten Breithaupt, beschwor auch der Bürgermeister den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Dazu bemühte er auch Beispiele aus der Tierwelt, etwa den Sardinen- und den Vogelschwarm oder den Ameisenstaat. „Ein Einzeltier wäre ohne sein Volk, ohne seine Gemeinschaft, über längere Zeit nicht überlebensfähig“, sagte Ludwig.

Das Verhalten der Tiere lasse sich auf den kommunalen Alltag projizieren. Die Gemeinde Limeshain arbeite bereits mit Nachbarkommunen zusammen. Neben der Feuerwehr seien das die Bereiche Seniorenbetreuung, Wasser- und Abwasserversorgung und die Abfallentsorgung. Zuletzt sei mit dem interkommunalen Gewerbegebiet Limes, das die Gemeinden Limeshain und Hammersbach und die Stadt Büdingen gemeinsam auf den Weg gebracht haben, ein großes Projekt gestemmt worden, das Hunderte ortsnahe Arbeitsplätze bieten werde.

Damit gehe ein großer Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen einher, räumte Bürgermeister Ludwig ein. „Das ist uns durchaus bewusst, lässt sich am Ende aber nicht vermeiden. Man kann davon ausgehen, dass drei einzelne Kommunen bei der Entwicklung eigener Gewerbegebiete einen größeren Flächenverbrauch produziert hätten“.

Auch künftig müsse die Gemeinde Partner suchen, um anstehende Probleme lösen zu können. Neben der Holzvermarktung gehöre die Entsorgung von Klärschlamm aus den Abwasseranlagen dazu. Eine Maßnahme, die komplizierter und teurer werde. Ebenso müsse die Kommune sich der weiteren Digitalisierung der Verwaltungsabläufe stellen.

Zuletzt blickte Ludwig nochmals weit über die Grenzen der Kommune hinaus. Ein Leben in Freiheit und Wohlstand sei Verdienst eines geeinten Europa.

Quelle: Kreis-Anzeiger 21.01.2019

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Bürgermeister spendierte vier Stollen und wurde herzlich begrüßt

„Ewe kommt de Adolf“. Für die Limeshainer Bürgerin Gertrud Stabel war es ein freudiges Ereignis. Schließlich hatte sie wieder einmal Gelegenheit, mit ihrem „Bürgermeister über verschiedene Dinge zu reden, was sie auch tat. Gertrud Stabel ist Bewohnerin der Senioren-Dependance in Limeshain-Hainchen. Dass Bürgermeister Adolf Ludwig in der Senioreneinrichtung in Hainchen zu Gast war und mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Small Talk hielt, hatte einen Grund: Der Bürgermeister überbrachte vier Stollen und hielt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern einen Kaffeenachmittag ab, weil sie mangels Mobilität nicht an der Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde teilnehmen können. Am Tisch neben den Bewohnerinnen und Bewohnern und dem Bürgermeister saßen auch der Einrichtungsleiter Michael Mandt und die stellvertretende Hausleiterin Edith Jendrysik, die den Bürgermeister willkommen hießen. Natürlich war es dem Bürgermeister vorbehalten, den ersten Stollen anzuschneiden und an die Bewohner zu verteilen. Dabei halfen ihm allerdings tatkräftig die Betreuerinnen Daniela Aron, Mandy Lott und Tanja Dazanis sowie Anja Link von der Pflege. „Ich bin gerne hier und unterhalte mich mit den Bürgerinnen und Bürgern, von denen viele aus Limeshain und seinen Ortsteilen stammen und den Bürgermeister sehr gut kennen“, ließ Ludwig verlauten. Für den Bürgermeister Adolf Ludwig war der Termin in der Senioren-Dependance im Limeshainer Ortsteil Hainchen also eine Verpflichtung, wie er es formulierte. Es war aber zugleich auch ein Termin, der ihm sichtlich viel Spaß und Freude bereitete.

Und er brachte ihm zugleich auch eine weitere Einladung ein. Denn die sprachgewandte Gertrud Stabel lud den Bürgermeister zu einem weiteren Ereignis ein. Sie feiert demnächst 80. Geburtstag und wünscht sich auch des Bürgermeisters Präsenz, was dieser zusagte, sofern es der Terminkalender ermöglicht. Beim Kaffeenachmittag mit Stollen lässt sich so manches regeln.

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Neue erste Beigeordnete

Neue Erste Beigeordnete in Limeshain ist Gudrun Gimplinger (SPD)

Die Gemeindevertreter wählten sie einstimmig zur Nachfolgerin von Ernst Zinn (SPD). Zinn hatte im November sein Mandat aus privaten Gründen niedergelegt.
Gimplinger saß bereits seit 2016 im Gemeindevorstand. Seit 43 Jahren lebt sie in Rommelhausen, war dort im Ortsverein der Sozialdemokraten tätig und engagiert sich im Wanderverein Limestreter, dem VdK und dem Geschichts- und Kulturverein.
Für sie rückte Helga Pechmann (SPD) in den Gemeindevorstand nach. Dem Gremium gehörte sie bereits in früheren Jahren an.

Ein Nachfolger für Nico Emmerich (SPD), der während der jüngsten Gemeindevertretersitzung sein Amt als Vorsitzender des Gremiums niedergelegt hatte, soll 2019 gewählt werden. Als Stellvertreterin leitete Kirsten Breithaupt (SPD) die Sitzung.

Quelle: Kreis-Anzeiger 13.12.2018

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Verhaltener Optimismus

Entwurf des Haushalts 2019 der Gemeinde Limeshain weist positive Zahlen auf / Erfreuliche Entwicklung der Einkommenssteuer

Positive Zahlen weist der Entwurf des Haushalts 2019 für die Gemeinde Limeshain auf, den Bürgermeister Adolf Ludwig den Gemeindevertretern während ihrer jüngsten Sitzung vorlegte. Das Gremium überwies das Zahlenwerk zur weiteren Beratung an den Haupt- und Finanzausschuss.

Der Rathauschef warnte trotzdem vor zu viel Optimismus. Die unzureichende Finanzierung der Kinderbetreuung, die Holzvermarktung in kommunalen Wäldern, die Entsorgung von Klärschlamm sowie die Digitalisierung der Verwaltungsabläufe würden Risiken bergen, die den Haushalt zunehmend belasten könnten. Umso wichtiger sei es darum, ein wachsames Auge auf die allgemeine politische Entwicklung und auf die Situation der Gemeinde zu richten. „Wir sind umso mehr gefordert, eine zielgerichtete Politik zu betreiben und zukunftsorientierte Entscheidungen zu treffen“, erklärte Ludwig.

Für nächstes Jahr sieht der Etat ein Plus von 510 149 Euro vor, das sich aus Erträgen von 12,278 Millionen Euro und Ausgaben von 11,718 Millionen Euro ergibt. Die Tilgung der Kredite von 234 000 Euro sei damit gesichert. Erfreulich sei die Entwicklung der Einkommenssteuer, die mit 3,211 Millionen Euro angesetzt sei, was einem Plus von etwa 5,5 Prozent entspricht. Grund dafür sei die gestiegene Einwohnerzahl. Im Juni sind in der Gemeinde 6061 Haupt- und Zweitwohnsitze gezählt worden. Ein Jahr zuvor waren 5652 Einwohner erfasst. „Damit sind wir erstmals über 6000 Bürger“, konstatierte der Bürgermeister.

Weitere Einnahmen seien die Schlüsselzuweisungen mit 1,876 Millionen Euro, die Gewerbesteuer mit 1,570 Millionen Euro, was einem Plus von 4,5 Prozent gegenüber 2018 entspricht, und die Grundsteuer B mit 720 000 Euro. Der Hauptanteil an Ausgaben falle auf das bei der Gemeinde angestellte Personal – 104 Mitarbeiter arbeiten dort – mit 3,780 Millionen Euro. Die Ausgabensteigerung um 309 000 Euro sei den Tariferhöhungen geschuldet und der Personalanpassung in der Kinderbetreuung. Zudem seien 2,475 Millionen Euro an Kreis- und Schulumlage zu zahlen, die 30 Prozent der ordentlichen Aufwendungen ausmachen.

Mit der Anpassung der Wassergebühren könnten entstandene Defizite abgebaut werden. Die Müllgebühren seien auskömmlich und blieben konstant. Die Friedhofsgebühren blieben unverändert. Allerdings sollte im nächsten Jahr die Hundesteuer an die allgemeine Preisentwicklung angepasst werden. Die Gebühren für die Kinderbetreuung seien wegen der neuen Landesförderung überarbeitet worden. „Es bleibt abzuwarten, ob sich dadurch die Defizite von 1,228 Millionen Euro noch erhöhen“, gab Ludwig zu bedenken. Die Grundsteuern A und B seien an die durchschnittlichen Hebesätze in Hessen angepasst worden.

Gebaut wird zurzeit ein neuer Kindergarten in Himbach. Die Mittel dafür seien bereits im Haushalt 2018 eingestellt worden. Für den Bau erhalte die Gemeinde einen Zuschuss von 800 000 Euro. Davon seien 165 000 Euro in diesem Jahr veranschlagt worden. Der Etat 2019 enthalte 635 000 Euro an Landesförderung, so Ludwig.

Starke entlastende Wirkung auf den Haushalt 2019 habe die Förderung der Hessenkasse in Höhe von 982 566 Euro. Der Bürgermeister erläuterte, dass verschuldete Kommunen über die Hessenkasse entschuldet werden, was über den Kommunalen Finanzausgleich erfolge. Kommunen, die keine Kassenkredite in Anspruch nahmen, würden deshalb mit einem Investitionsprogramm entlastet. Für Limeshain sei der Antrag positiv beschieden worden. Aus den Mitteln seien für nächstes Jahr 522 000 Euro Förderung veranschlagt, die sich in 411 800 Euro für investive Maßnahmen und 110 200 Euro für Instandhaltungsmaßnahmen aufteilen. Investiert wird unter anderem in ein neues Feuerwehrfahrzeug, die Neugestaltung der Fläche vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Rommelhausen und die Ringleitung Brauner Berg/Ronneburgstraße mit Erneuerung der Hausanschlüsse, nannte Ludwig größere Beispiele. Dem Investitionshaushalt stünden Einzahlungen von 464 000 Euro gegenüber. Über die Hessenkasse soll 2020 ein Kredit in Höhe von 460 000 Euro abgelöst werden, kündigte er an.

Quelle: Kreis-Anzeiger 13.12.2018


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Imagefilm zur Kinder- und Jugendbetreuung in Limeshain

Ob Kindergartenbetreuung, Jugendfeuerwehr, Gemeindebücherei oder verschiedene Projekte der Jugendpflege.
All das stellt die Gemeinde Limeshain jetzt in ihrem neuen Imagefilm vor.

Durch das kontinuierliche Wachstum soll auch weiterhin das attraktive Angebot für Kinder und Jugendliche unterstützt und gefördert werden.

Wir wünschen viel Spaß sich beim Ansehen informieren zu können!

HIER geht´s zum Film...

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Limeshain erhält Elektroladesäule

Ladesäule ist Teil des flächendeckenden Ladenetzwerks der ovag Energie AG

„Im Rahmen des OVAG Konzeptes wird nun die Elektromobilität auch in Limeshain durch die E-Ladesäule vorangetrieben. Wir leisten gerne einen lokalen Beitrag zum Ausbau der Netzinfrastruktur in der Region Oberhessen und haben hierfür zwei Parkplätze mit Beschilderung und Kennzeichnung zur Verfügung gestellt“, kommentiert Bürgermeister Adolf Ludwig die neue Ladesäule in Limeshain. Diese neue Ladesäule wurde kürzlich von der ovag Energie AG auf dem Parkplatz der Gemeindeverwaltung errichtet. Was dieses Vorhaben für die Bürger vor Ort sowie für Gäste bedeutet, erklärt der Bürgermeister „Durch die öffentliche Ladesäule können Elektro-Mobilisten den Service nutzen und gleichzeitig Anliegen in der Gemeindeverwaltung erledigen. Damit gibt es eine Alternative  für die Ladung zuhause. Der Standort wirkt sich überdies positiv auf die CO2-Emissionen aus.“

„Wir arbeiten daran, dass Elektrofahrzeuge für unsere Region attraktiver werden und schaffen dafür mit unseren Ladesäulen einen Grundstock“, verdeutlichen die Vorstände der ovag Energie AG, Rainer Schwarz und Joachim Arnold, die Zielsetzung. Nach einer mehrjährigen Testphase mit ausgewählten Elektroladesäulen errichtet die ovag Energie AG bis zum Jahresende in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden ihres Versorgungsgebietes rund sechzig neue Ladesäulen in der Wetterau, dem Vogelsberg und im Gießener Land. Ziel ist, ein flächendeckendes Ladenetz in der Region Oberhessen zu schaffen. „Es ist uns besonders wichtig, dass die ovag-Ladesäulen ausschließlich mit unserem Ökostrom ovagNatur versorgt werden“, so Schwarz und Arnold.

Die Kosten für die Investition, den Betrieb und die Wartung der Säulen trägt die ovag Energie AG. Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Förderprogramms Elektromobilität in Hessen. „Durch die Bereitstellung der Stellfläche für die Ladesäule und zwei spezielle Parkplätze seitens der Gemeinde wurde die Errichtung in Limeshain erst ermöglicht“, ergänzte Joachim Arnold.

Zur Abrechnung des getankten Stromes wird die ovag-Ladesäule in das europaweit größte Ladenetzwerk „PlugSurfing“ integriert. Bereits mehr als 60.000 Ladestationen gehören diesem Netzwerk an. „E-Mobilisten können per App oder mit einer registrierten Ladekarte ihr Fahrzeug aufladen“, erklärte Stefan Hirth von der ovag Energie AG die Handhabung. „Aufladen kann man aber auch ohne vorherige Registrierung bei PlugSurfing. Wie das funktioniert, ist auf der Ladesäule beschrieben. Vorteil des Serviceangebots ist das Laden ohne monatliche Grundgebühr, denn es wird pro Ladevorgang nur der jeweilige Verbrauch bezahlt. Zudem ermöglicht eine App, online nach Stationen zu suchen und in Echtzeit nachzusehen, ob die gewünschte Ladestation frei oder belegt ist.“

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Richtfest der Kindertagesstätte Himbach

Der Rohbau ist fertig, der Dachstuhl auch. Deshalb konnte jetzt in der neuen Kindertagesstätte Himbach, am Zentrum bei strahlendem Sonnenschein das Richtfest gefeiert werden.
Läuft alles nach Plan, dann öffnet die Kita im März des kommenden Jahres ihre Türen.

„Es ist bestimmt in Dorf und Stadt ein Glück für´s Volk, wenn´s Nachwuchs hat, denn ohne diesen stirbt das Haus mit der Familienzukunft aus“ – so lautete ein Vers des 14-teiligen Richtspruchs, den Projektsteuerer Klaus Schäfer aus der Höhe verlesen hat und ließ das Glas mit den Worten „Und der Scherben Stück um Stück bringt den Kindern künftig Glück“, am Bau zerspringen.

Bürgermeister Adolf Ludwig begrüßte die zahlreichen Kinder mit deren Eltern und Großeltern sowie die Gäste aus Politik, die 1. Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch, die Architektin Wagner, die Firmenvertreter so wie die Mitglieder des Gemeindevorstandes, die Gemeindevertreter und die Mitarbeiter der Verwaltung, der Kitas und des Bauhofs.
Bürgermeister Adolf Ludwig machte in seiner Rede deutlich: Kinder sind uns wichtig hier in Limeshain, das kann man daran erkennen, dass wir in den letzten zehn Jahren in Limeshain die dritte Kindertagesstätte neu bauen. 2010 Hainchen, 2015 Rommelhausen, 2018 nun in Himbach. Insgesamt wurden inklusive Hortgebäude in den letzten zehn Jahren ca. 8 Mio. Euro in die Infrastruktur der Kinderbetreuung investiert. Die neue Kita ist dann eine Einrichtung mit insgesamt 5 Gruppen, 2 U3 Gruppen und 3 Ü3 Gruppen, Schlafräume, Intensivräume, Mensa und Entspannungsraum auf insgesamt 1100 m². Weiterhin wird die Kita mit einer Pelletheizung, Lüftungsanlage, LED-Beleuchtung und wird ein Niedrigenergiegebäude. Wir können dann in Limeshain insgesamt 402 Kinder im Alter vom 1. bis zum 10. Lebensjahr betreuen, so Ludwig.
Die Kita-Leiterin Beate Bandur äußerte sich lobend über den Baufortschritt und freut sich jetzt schon über das Kinderlachen in der neuen Kita, die nach den neuesten pädagogischen Erkenntnissen erbaut wird.
Matthias Keißner vom Autohaus Hess überbrachte einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro zum Richtfest an Frau Bandur für die Kita.
Ein kleiner Umtrunk und Imbiss nach guter alter Sitte rundete die fröhliche Richtfestfeier ab.

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Weitere Bilder zum Baufortschritt sehen Sie HIER…

 

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Geldautomat und Kontoauszugsdrucker im REWE-Markt

Im REWE-Markt in Limeshain-Rommelhausen hat die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG einen Auszahlungsautomaten und einen Kontoauszugsdrucker aufgestellt.

Anfang Juni gingen der Geldautomat und der Kontoauszugsdrucker der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG im REWE Markt in Limeshain-Rommelhausen an den Start. Marktbetreiber Vasilij Meserjakov bestätigte die rege Nutzung der Geräte bereits ab dem ersten Tag nach Inbetriebnahme und freute sich, dass Kundinnen und Kunden das gemeinsame Angebot von VR Bank und REWE- Vollversorgermarkt so gut annehmen. „Ich freue mich, dass ich meinen Kunden weitere Dienstleistungen anbieten kann“, so Meserjakov.

Auf der Suche nach einem neuen Standort für die SB-Geräte arbeitete die VR Bank eng mit dem Bürgermeister von Limeshain Adolf Ludwig zusammen. Viele Kriterien, wie z.B. Erreichbarkeit, Sicherheit und Verfügbarkeit, spielen eine wichtige Rolle. Schnell war klar, der ideale Platz für Geldautomat und Kontoauszugsdrucker ist der zentral gelegene REWE-Markt im Einkaufsgebiet der Gemeinde. Bürgermeister Ludwig vermittelte aufgrund seiner guten Kontakte. Als Vasilij Meserjakov und die REWE ihre Einwilligung gaben stand dem Umzug der Geräte aus der ehemaligen Geschäftsstelle der VR Bank in den REWE-Vollversorger nichts mehr im Wege. Ab sofort kann man im Rahmen der Einkäufe bequem Kontoauszüge holen und Bargeld abheben. Die SB-Geräte im REWE-Markt Meserjakov in Limeshain Rommelhausen stehen Kundinnen und Kunden während der Öffnungszeiten des Marktes von Montag bis Samstag jeweils von 7 bis 22 Uhr an diskreter Stelle im hinteren Bereich des Marktes zur Verfügung.  Insbesondere die älteren Menschen schätzen das zusammengeführte Angebote von Bank und Einzelhandel. „Es war uns gerade im Hinblick auf die Versorgung der älteren Menschen in der Gemeinde sehr wichtig, dass die VR Bank mit ihren SB-Geräten weiterhin hier vor Ort einen guten Platz erhält“, bekräftigte Ludwig die Entscheidung. „Genügend Parkplätze mit Überbreite sorgen dabei für komfortable Erreichbarkeit“, fügte er ergänzend hinzu.

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Abfallentsorgung

Den Müll in die Tonne – das war’s? Noch lange nicht, eine Trennung und Sortierung ist Grundlage für die umweltfreundliche Verwertung. Sie verhindert wachsende Müllberge und weiter ansteigende Kosten.
In der Schaufel des Radladers befindet sich der Biomüll: Kaffeesatz und Eierschalen, Essensreste und Obst, Unkraut und verschimmeltes Brot. Das alles ist in Ordnung.

Was die Bürger wegwerfen ist der Rohstoff, mit dem die Wetterauer Abfallwirtschaft arbeitet. Bioabfälle und Grünabfälle werden zu Strom und Humus. Eine moderne, nachhaltige Abfallwirtschaft nutzt das Energie- und Rohstoffpotenzial des Abfalls möglichst vollständig aus. Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises stellt sich dieser Herausforderung mit der Kompostierungsanlage Wetterau.

Im Wetteraukreis werden bereits seit 1990 Bioabfälle getrennt gesammelt und kompostiert und in die moderne Vergärungsanlage des Kompostierungsanlage Wetterau nach Niddatal gebracht. Hier werden sie in einem Fermenter vergoren. In Verbindung mit einem Blockheizkraftwerk entsteht aus dem entstehenden Biogas Strom und Wärme. Der Substratrest aus dem Fermenter wird zu Kompost verarbeitet und zum Verkauf angeboten.

Der Erfolg ist beachtlich: Der Wetterauer Bioabfall wird fast vollst ändig stofflich und energetisch verwertet. Die biologischen Abfälle sollen nicht mehr als Abfälle, sondern als wertvoller Rohstoff erkannt werden.

Diese ökologische sinnvolle Verwertung ist jedoch gefährdet. Liebe Bürger denkt daran wir haben nur diesen einen wertvollen Planeten Erde.

Das Problem: Ein großer Teil des Biogutes ist in Kunststofftüten verpackt. Unser Ziel ist der nachhaltigen Abfallwirtschaft ist damit gefährdet. Plastik und Restmüll hat in der Biotonne nichts zu suchen.

Bei der aktuellen Anlieferung Anfang Januar war der Limeshainer Biomüll so stark mit Fremdstoffen verunreinigt, dass dieser nicht verwertet werden konnte.

Die Folge ist, dass er von der Kompostanlage zurückgewiesen wurde und als teurer Restmüll entsorgt werden musste. Ändert sich das nicht, verteuert sich die Entsorgung noch weiter. Deshalb schlagen wir Alarm.

Bei der Sichtung wurde auch entdeckt, dass rund 50 Prozent des Bioabfalls in Kunststofftüten verpackt ist. Es handelt sich dabei meist um weiße oder transparente dünnwandige Kunststofftüten, die zum Verpacken von Obst und Gemüse in den Geschäften kostenlos abgegeben werden. Etwa 20 Prozent der Kunststofftüten bestehen aus „kompostierbaren“ Bioabfallbeuteln. Aber auch diese sind für die Vergärung des Biomülls nicht geeignet.

Diese "Biotüten" sind drei Monate unterwegs, bis sie endlich zerfallen. Normaler Biomüll lagert vier Wochen in der Vergärungsanlage.

Wickeln sie den Bioabfall immer in die Zeitung von gestern ein da gibt es keine Probleme. Auch die Biotonne selbst kann mit Zeitungspapier ausgekleidet werden oder es kann zerknülltes Zeitungspapier zum Aufsaugen der Feuchtigkeit verwendet werden. Auch Biotüten für Küchengefäße werden angeboten.

Zukünftig werden die Biotonnen vor der Entleerung kontrolliert. Unsachgemäß befüllte Tonnen bleiben stehen. Um dies zu vermeiden befüllen sie ihre Biotonnen richtig.

Vielen Dank für ihre Unterstützung.

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Veröffentlichung von Alters- und Ehejubiläen

Bisher wurden „runde“ Geburtstage und Ehejubiläen von den einzelnen Kommunen an die Redaktion des Kreis-Anzeigers gemeldet und in der Lokalausgabe abgedruckt – es sei denn, jemand hatte sich gegen die Veröffentlichung explizit ausgesprochen.

Ab 01. Januar 2018 wird der Kreis-Anzeiger nur noch die Geburtstage und Jubiläen veröffentlichen, um deren Bekanntmachung von den Jubilaren schriftlich im Vorfeld gebeten wurde. Anlass ist die neue, verschärfte Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft tritt und dem Kreis-Anzeiger vorgibt, die bisherige Praxis anzupassen.

Wer möchte, dass sein Geburtstag oder Jubiläum in der Zeitung veröffentlicht wird, kann sich gerne schriftlich – per E-Mail, Fax oder Brief – an die Redaktion wenden:

Kreis-Anzeiger
Zeppelinstraße 11
63667 Nidda-Borsdorf
E-Mail: redaktion@kreis-anzeiger.de
Fax: (0 60 43) 5 02 20

Wir bitten um Verständnis.


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Zertifikatsübergabe für die ehrenamtlichen Wohnraumberater/-innen Limeshain

Am 13. November 2017 übergaben die Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch, Bürgermeister Adolf Ludwig sowie Cihad Taskin und Ute Latzel von DIL Konzepte gGmbH in der Gemeindeverwaltung Limeshain den Teilnehmer/innen der Fortbildung „Ehrenamtliche Wohnraumberatung Limeshain“ feierlich die Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme.

Die Fortbildung ist Teil des Projektes Modellregion Inklusion des Wetteraukreises. Zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention (BRK) hat die Hessische Landesregierung seit dem Jahr 2013 Modellregionen eingerichtet und gefördert, in denen konkrete Maßnahmen zum Abbau noch bestehender Barrieren ergriffen und erprobt werden sollen. Das zentrale Ziel des Modellvorhabens ist der Abbau noch vorhandener Barrieren, wovon alle Lebensbereiche von Menschen mit Behinderungen und der jeweiligen Gesellschaft umfasst sind.

Im Jahr 2013 haben zunächst sechs hessische Modellregionen begonnen, eine Vielzahl von Aspekten zu erproben, um so insbesondere auch die Vielfältigkeit des Themas der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen aufzuzeigen. Mit dem Landesaktionsplan wurde die Möglichkeit geschaffen, die Kommunen dabei zu unterstützen.

Der Wetteraukreis gehört seit März 2015 zu den Modellregionen. Das Konzept des Wetteraukreises baut dabei auf den drei Schlüsselfaktoren Mobilität, Kommunikation und Wohnen für einen inklusiven, ländlichen Raum auf. Mit der Projektleitung wurde die DIL Konzepte gGmbH betraut, welche auch die Fortbildungsreihe in Limeshain konzipierte und durchführte.

Im Projektzeitraum wurden in Limeshain ehrenamtliche Wohnraumberater/innen geschult, die seit November 2017 auf Anforderung von Bürger/innen, aber auch weiterer Dritter bei Umbau- und Neubaumaßnahmen entgeltfrei eine Grundberatung durchführen können.

Die Wohnraumberater/-innen sind jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat in der Zeit von 10.00 – 12.00 Uhr und von 16.00 – 18.00 Uhr in der Gemeindeverwaltung Limeshain, Zimmer Nr. 20, Am Zentrum 2, 63694 Limeshain anzutreffen und zu diesen Zeiten auch telefonisch unter (0 60 48) 96 11 28 zu erreichen.

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Wohnraumberatung in Limeshain

Immer mehr Menschen möchten möglichst lange zuhause in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Um diesen Wunsch zu erfüllen, sind einige Voraussetzungen nötig. Menschen, die gesundheitlich beeinträchtigt sind, können in ihren Wohnräumen Barrieren haben, die den Alltag erschweren.

Die Gemeinde Limeshain bietet eine umfassende Wohnraumberatung für eine altersgerechte, barrierefreie Um- oder Neugestaltung des Wohnraumes an. Die Beratung ist nicht geschäftsmäßig. Es werden weder Produkte verkauft noch handwerkliche Dienstleitungen angeboten. Die Unterstützung durch geschulte, ehrenamtliche Wohnraumberater besteht darin, Hindernisse in der häuslichen Umgebung zu erkennen und zu beseitigen beziehungsweise barrierefrei für die Zukunft zu planen. Die Wohnraumberatung findet ab dem 2. November 2017 jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 16.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus statt.


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Die Limeshain-App ist online verfügbar

In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wölfersheim wurde die App entwickelt.
Ab sofort kann sich jeder die Limeshain-App kostenlos in den entsprechenden Stores herunterladen. Sie soll allen Bürgern/-innen als nützlicher Begleiter im Alltag dienen.

In dieser App finden Sie aktuelle Informationen und nützliches Lokal-Wissen. Außerdem bietet die App einen Veranstaltungskalender und eine Karte mit den wichtigsten öffentlichen Einrichtungen. Der integrierte Abfallkalender erinnert Sie jederzeit an das rechtzeitige Herausstellen des Abfalls. Ebenso sind die Namen und Kontaktdaten der Gemeindebeschäftigten aufgeführt. Über den Schadensmelder können uns schnell und einfach Schäden oder Mängel an öffentlichen Einrichtungen gemeldet werden.
Um auch Nutzern von Windowsphone und anderen Betriebssystemen einen Zugriff zu ermöglichen wurde eine neue Webapp veröffentlicht, deren Funktionsumfang jedoch etwas eingeschränkt werden musste. Über diese App können beispielsweise keine Push-Mitteilungen empfangen werden. Sie kann jedoch als Favorit auf dem Smartphone abgelegt werden und liefert aktuelle Informationen aus der Gemeinde. Die Webapp ist unter www.limeshain.gemeindeapp.de erreichbar und auch für andere Geräte wie den PC oder SmartTV geeignet. Links aus der App lassen sich damit künftig auch in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter teilen.

Die verschiedenen Funktionen wurden bewusst auf ein sinnvolles Minimum reduziert. Umfangreicher können Sie sich jederzeit auf unserer Homepage www.limeshain.eu informieren.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere App gefällt und Sie schnell zu den gewünschten Informationen gelangen. Sollten Sie weitere Fragen zu Limeshain haben, stehen Ihnen die Mitarbeiter/-innen jederzeit gerne zur Verfügung.
Wir sind ständig bestrebt den Service für unsere Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, um so die Lebensqualität in unserer Gemeinde zu erhöhen.

Wir wünschen viel Spaß beim Nutzen unserer App…


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Was ist der Hessen-Finder?

Der "Hessen-Finder" ist der landesweite Informationsdienst der hessischen Landesregierung und wurde als notwendiger Baustein für die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie, der Einführung des Systems "Einheitlicher Ansprechpartner", entwickelt. Überall dort, wo die Verwaltung im Rahmen ihrer eigenen Öffentlichkeitsarbeit den "Hessen-Finder" einbindet, erfährt der Bürger auf einfachste Weise, wer, wo, wann und unter welchen Voraussetzungen für sein Anliegen zuständig ist.
Der Hessen-Finder bietet ca. 570 landesweit einheitlich, rechtssicher und leicht verständlich beschriebene Verwaltungsleistungen in Bezug auf Bürger- und Unternehmensanliegen (Leistungen) und enthält alle wesentlichen und notwendigen Rechtsgrundlagen sowie die Kontaktdaten und Ansprechpartner der jeweils zuständigen Verwaltung.

Wo auf dieser Internetseite finde ich den "Hessen-Finder"?

Der Hessen-Finder selbst ist auf unserer Internetseite in diesem Sinne nicht zu finden, aber seine oben beschriebenen Inhalte. Sie finden die Leistungen, Ansprechpartner und Kontaktdaten aus dem Hessen-Finder über das Logo auf unserer Startseite.

Wozu das alles eigentlich?

Am 12.12.2006 verabschiedeten die Mitgliedstaaten der Europäischen Union die "Richtlinie über Dienstleistungen im Binnenmarkt (RL 2006/123/EG). Ziel dieser Norm ist die Vollendung eines einheitlichen Binnenmarktes im Dienstleistungsbereich.
Mit der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLRL) bis zum 28.12.2009 sollen die bürokratischen Hindernisse in der öffentlichen Verwaltung abgebaut werden. Damit wird der grenzüberschreitende Handel von Dienstleistungen erleichtert. Mit diesem Projekt bekommt E-Government in Deutschland eine neue Dynamik: Die EU-DLRL ist eine große Chance zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung.

Was ist eigentlich die EU-Dienstleistungsrichtlinie?

Die wirtschaftliche Integration Europas hat die EU zu einem der führenden Wirtschaftsräume werden lassen. Doch gerade das beachtliche Potenzial des Dienstleistungssektors für Wachstum und Beschäftigung konnte bislang nicht ausgeschöpft werden. Die europäische Dienstleistungsrichtlinie (RL 2006/123/EG) soll dies nun ändern. Nach Zustimmung des Rates ist die Richtlinie Ende Dezember 2006 in Kraft getreten.
Die Richtlinie soll bestehende Hindernisse abbauen, den grenzüberschreitenden Handel mit Dienstleistungen fördern und damit zur Verwirklichung des einheitlichen Binnenmarktes beitragen. Sie ist ein wichtiges Reformvorhaben bei der Umsetzung der Lissabon-Strategie.

Ich will mehr wissen!

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport unter www.hmdi.de .



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Informationen zu den Sitzungen der Gemeindegremien

In der Rubrik "Sitzungen" (siehe unter "Service" oder "Direktlink"), erhalten Sie jederzeit aktuelle Informationen, wie Tagesordnungen, Protokolle etc. zu den Sitzungen der einzelnen Gemeindegremien.

Bitte klicken Sie hier: Sitzungen


 

Informationen zu den Trinkwasserwerten in Limeshain

HIER finden Sie die aktuellsten Trinkwasserwerte in Limeshain.



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