Limeshain ist eine hessische Gemeinde in der Wetterau. Limeshain besteht aus den Ortsteilen Hainchen, Himbach und Rommelhausen.
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AKTUELLES

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Lesung für Kinder und Erwachsene

Wann? 22. Februar 2018, 17.00 Uhr
Wo? Kulturscheune Himbach
Wer? Andreas Arnold liest aus seinem Buch „Fionrirs Reise“

Die Geschichte über die Abenteuer, den Mut und das Erwachsenwerden eines jungen Drachen.

In dem Roman begleiten die Leser einen jungen Drachen während eines ungewöhnlichen Abenteuers voller Spannung, Überraschungen und unerwarteten Wendungen, in dessen Verlauf er über sich hinaus wächst.

Der Eintritt ist frei!


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Abfallentsorgung

Den Müll in die Tonne – das war’s? Noch lange nicht, eine Trennung und Sortierung ist Grundlage für die umweltfreundliche Verwertung. Sie verhindert wachsende Müllberge und weiter ansteigende Kosten.
In der Schaufel des Radladers befindet sich der Biomüll: Kaffeesatz und Eierschalen, Essensreste und Obst, Unkraut und verschimmeltes Brot. Das alles ist in Ordnung.

Was die Bürger wegwerfen ist der Rohstoff, mit dem die Wetterauer Abfallwirtschaft arbeitet. Bioabfälle und Grünabfälle werden zu Strom und Humus. Eine moderne, nachhaltige Abfallwirtschaft nutzt das Energie- und Rohstoffpotenzial des Abfalls möglichst vollständig aus. Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises stellt sich dieser Herausforderung mit der Kompostierungsanlage Wetterau.

Im Wetteraukreis werden bereits seit 1990 Bioabfälle getrennt gesammelt und kompostiert und in die moderne Vergärungsanlage des Kompostierungsanlage Wetterau nach Niddatal gebracht. Hier werden sie in einem Fermenter vergoren. In Verbindung mit einem Blockheizkraftwerk entsteht aus dem entstehenden Biogas Strom und Wärme. Der Substratrest aus dem Fermenter wird zu Kompost verarbeitet und zum Verkauf angeboten.

Der Erfolg ist beachtlich: Der Wetterauer Bioabfall wird fast vollst ändig stofflich und energetisch verwertet. Die biologischen Abfälle sollen nicht mehr als Abfälle, sondern als wertvoller Rohstoff erkannt werden.

Diese ökologische sinnvolle Verwertung ist jedoch gefährdet. Liebe Bürger denkt daran wir haben nur diesen einen wertvollen Planeten Erde.

Das Problem: Ein großer Teil des Biogutes ist in Kunststofftüten verpackt. Unser Ziel ist der nachhaltigen Abfallwirtschaft ist damit gefährdet. Plastik und Restmüll hat in der Biotonne nichts zu suchen.

Bei der aktuellen Anlieferung Anfang Januar war der Limeshainer Biomüll so stark mit Fremdstoffen verunreinigt, dass dieser nicht verwertet werden konnte.

Die Folge ist, dass er von der Kompostanlage zurückgewiesen wurde und als teurer Restmüll entsorgt werden musste. Ändert sich das nicht, verteuert sich die Entsorgung noch weiter. Deshalb schlagen wir Alarm.

Bei der Sichtung wurde auch entdeckt, dass rund 50 Prozent des Bioabfalls in Kunststofftüten verpackt ist. Es handelt sich dabei meist um weiße oder transparente dünnwandige Kunststofftüten, die zum Verpacken von Obst und Gemüse in den Geschäften kostenlos abgegeben werden. Etwa 20 Prozent der Kunststofftüten bestehen aus „kompostierbaren“ Bioabfallbeuteln. Aber auch diese sind für die Vergärung des Biomülls nicht geeignet.

Diese "Biotüten" sind drei Monate unterwegs, bis sie endlich zerfallen. Normaler Biomüll lagert vier Wochen in der Vergärungsanlage.

Wickeln sie den Bioabfall immer in die Zeitung von gestern ein da gibt es keine Probleme. Auch die Biotonne selbst kann mit Zeitungspapier ausgekleidet werden oder es kann zerknülltes Zeitungspapier zum Aufsaugen der Feuchtigkeit verwendet werden. Auch Biotüten für Küchengefäße werden angeboten.

Zukünftig werden die Biotonnen vor der Entleerung kontrolliert. Unsachgemäß befüllte Tonnen bleiben stehen. Um dies zu vermeiden befüllen sie ihre Biotonnen richtig.

Vielen Dank für ihre Unterstützung.

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Aktion "Saubere Landschaft"

Schön, attraktiv und sauber soll es sein, unser Limeshain. Aus diesem Grund soll auch in diesem Jahr wieder die Aktion „Saubere Landschaft“ durchgeführt werden. Die Natur- und Vogelschutzvereine und die Jagdpächter der Gemeinde Limeshain wollen gemeinsam mit den anderen Vereinen und der Mithilfe aus der Bevölkerung am
 
Samstag, 03. März 2018 ab 9.00 Uhr

die Säuberung in der Gemarkung durchführen.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, fühlen Sie sich verantwortlich für Ihre Umgebung. Warten Sie nicht darauf, dass Andere etwas tun, sondern ergreifen Sie selber die Initiative und packen mit an, um die Lebensqualität vor der eigenen Haustür zu erhöhen. Es mag keine besonders reizvolle Aufgabe sein, doch das Resultat kann sich sehen lassen. Und wenn am Schluss der Blick auf die vielen gefüllten Müllsäcke fällt, dann wissen Sie, dass die Müllsammelaktion wieder einmal etwas Positives für die Natur und Umwelt gebracht hat. Die Aktion hat in der Gemeinde Limeshain schon Tradition und wir würden uns freuen, wenn viele Bürgerinnen und Bürger sich an dieser Aktion beteiligen.

Treffpunkte sind in den einzelnen Ortsteilen:
- Sportplatz Hainchen
- Dorfgemeinschaftshaus Rommelhausen
- Dorfgemeinschaftshaus Himbach

Bitte bringen Sie festes Schuhwerk und Arbeitshandschuhe mit.

Für weitere Informationen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Frau Clesle oder Frau Imhof

Telefon-Nr.: (0 60 48) 96 11 25


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Limeshain hat viel vor

Neujahrsempfang: Entspannte Stimmung im Kleinod Kulturscheune in Himbach

Die Stimmung war entspannt, die Kerzen sorgten für ein heimeliges Ambiente in der Himbacher Kulturscheune. Zum zweiten Mal hatte die Gemeinde Limeshain zum Neujahrsempfang in das neue Kleinod der Kommune eingeladen. Das Duo "Pure Emotions" - Marie-Therese Winkler und Peter Hensel - setzte mit sanften Balladen musikalische Akzente. Bürgermeister Adolf Ludwig, der Erste Bürger der Gemeinde, Nico Emmerich, und Schornsteinfeger Markus König begrüßten die Gäste am Eingang. Themen wie Heimat, Verantwortung und Zusammenleben standen im Fokus der Ansprachen.

Der sich ausbreitende Rechtspopulismus, das Streben europäischer Länder nach Unabhängigkeit und die Krisenherde in aller Welt bewegten die Menschen, betonte Emmerich. "Die Demokratie ist offensichtlich bedroht", sagte er. Die Kluft zwischen Arm und Reich werde größer. Deshalb müsse man sich den sozialen und gesellschaftlichen Herausforderungen stellen.

Die Regierungsbildung in Berlin gestalte sich schwierig. Aber zur Demokratie gehöre die Auseinandersetzung. Alle müssten sich dem kontroversen Diskurs stellen und bereit sein, Kompromisse einzugehen. Wichtig sei, sich mit jedem Thema auseinanderzusetzen, gefragt sei echte Arbeit an Sachthemen. Wie das gelingen könne, zeige die Parlamentsarbeit in Limeshain, unterstrich Emmerich und spann so den Bogen zur Gemeinde. Denn in den Gremien werde das Wohl der Gemeinde in den Vordergrund gestellt und nicht persönliche Interessen oder Befindlichkeiten. "Die Menschen, nicht die Häuser machen die Stadt", sagte Emmerich.

Ludwig griff das in seiner Rede auf. Eine Gemeinde lebe nicht alleine davon, dass sie Wohnraum und Gewerbeflächen schaffe. Für die Zukunftsfähigkeit brauche es mehr. "Nur ein lebendiges Gemeinwesen, das Wärme und Menschlichkeit erzeugt, ist ein Ort, an dem wir uns wirklich zu Hause und ein Stück weit geborgen fühlen", sagte Ludwig. In Zeiten großer Migrationsströme müssten aber auch die Ängste und Bedenken der Menschen ernst genommen werden.

Anschließend leitete Ludwig über zu größeren künftigen Plänen in Limeshain. Die Außenanlage des Dorfgemeinschaftshauses in Rommelhausen soll umfassend saniert werden. Der einstige Schulhof sei heute ein Platz der Begegnung, auf dem viele Feste gefeiert werden, sagte er. Um den Tourismus zu stärken und das Interesse an Limeshain und seiner Geschichte zu wecken, soll der Limesrundweg erneuert werden. Das soll laut Ludwig in mehreren Abschnitten geschehen. Geplant sind unter anderem die Erneuerung der Informationstafeln sowie der Aufbau von Spiel- und Erlebniselementen und eines GPS-gestützten Geocaching-Systems zur Erkundung des Geländes.

Wichtig sei auch der Ausbau der Barrierefreiheit, insbesondere im häuslichen Umfeld, sagte Ludwig. Er warb für die kostenlose Wohnraumberatung der Gemeinde, ein Teil des Projekts "Modellregion Inklusion" des Wetteraukreises. Klimaschutz werde großgeschrieben. Deshalb werden der Ausbau von Photovoltaikanlagen vorangetrieben und Stromtankstellen angeboten.

Um den Brandschutz auf einem hohen Niveau zu halten, soll ein neues Fahrzeug gekauft und die Ausrüstung der Feuerwehrleute verbessert werden. Geld wird zudem in die Wasserversorgung gesteckt: Von einem Brunnen der Stadt Büdingen soll eine Wasserleitung zum Hochbehälter der Gemeinde Limeshain gebaut werden. Damit die Kinderbetreuung in Qualität und Quantität Bestand hat, wird in Himbach eine weitere Kindertagesstätte gebaut. Damit hat die Kommune dann vier Kitas und einen Hort in drei Ortsteilen.

Trotz aller Unabwägbarkeiten zog Ludwig ein zufriedenstellendes Fazit. Limeshain habe sich seit seiner Gründung vor fast 50 Jahren gut entwickelt. "Aus drei kleinen Dörfern ist eine stattliche Gemeinde entstanden, in der es sich gut leben lässt", sagte er.

Quelle: Kreis-Anzeiger 22.01.2018

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Veröffentlichung von Alters- und Ehejubiläen

Bisher wurden „runde“ Geburtstage und Ehejubiläen von den einzelnen Kommunen an die Redaktion des Kreis-Anzeigers gemeldet und in der Lokalausgabe abgedruckt – es sei denn, jemand hatte sich gegen die Veröffentlichung explizit ausgesprochen.

Ab 01. Januar 2018 wird der Kreis-Anzeiger nur noch die Geburtstage und Jubiläen veröffentlichen, um deren Bekanntmachung von den Jubilaren schriftlich im Vorfeld gebeten wurde. Anlass ist die neue, verschärfte Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft tritt und dem Kreis-Anzeiger vorgibt, die bisherige Praxis anzupassen.

Wer möchte, dass sein Geburtstag oder Jubiläum in der Zeitung veröffentlicht wird, kann sich gerne schriftlich – per E-Mail, Fax oder Brief – an die Redaktion wenden:

Kreis-Anzeiger
Zeppelinstraße 11
63667 Nidda-Borsdorf
E-Mail: redaktion@kreis-anzeiger.de
Fax: (0 60 43) 5 02 20

Wir bitten um Verständnis.


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Kunst im Rathaus

Die Naturfotografen Manfred Vogt und Heinz Bayer zeigen ihre Werke

Kunst im Rathaus ist in Limeshain bereits zu einer beliebten Tradition geworden. Limeshainer Künstlerinnen und Künstlern können auf Anfrage ihre Kunstwerke im Foyer des Rathauses ausstellen.
Dieses Mal sind es die Werke von Manfred Vogt und Heinz Bayer, die mit brillanten und gestochenen scharfen Naturaufnahmen von Greifvögeln begeistern und eine gelungene Abwechselung in das Foyer bringen. Nicht nur die Mitarbeiter der Verwaltung erfreuen sich an den Bildern, sondern auch die vielen Besucher des Rathauses in Himbach.
Beide Fotografen haben sich der Natur verschrieben. So ist Manfred Vogt Mitglied im Naturschutzbund Deutschland, wie auch Heinz Bayer. Gleichzeitig ist Vogt auch der Vorsitzende der Naturschutzbund Deutschland (NABU) Gruppe Limeshain und der Vorsitzende des Naturfoto-Teams Limes.

Manfred Vogt möchte mit seinen Fotografien Einblicke in die Faszination der Schöpfung geben und so zum Schutz der Natur beitragen. Sein Anliegen ist es, durch seine Fotografien die Menschen anzusprechen und ihnen die Schönheit der Natur vor Augen zu führen und hofft, dass sich so immer mehr Menschen für den Schutz der Natur einsetzen. Die Fotografien von Vogt erhielten mehrfache Internationale Auszeichnungen und führten zu vielen Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Büchern, Über- und regionalen Zeitungen mit Fotos und Berichten zu Naturschutzthemen. Seine Fotoreisen führten ihn durch ganz Europa und nach Afrika.

Heinz Bayer seine bevorzugten Fotomotive sind die heimische Natur.  Tiere und Pflanzen in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten ist schon seit frühester Jugend sein Steckenpferd. Mit dem Kauf eines Teleobjektivs und später eines Makroobjektivs wurde aus dem Hobby der Naturbeobachtung, das Hobby der Naturfotografie. Vögel und Wildtiere mit Teleobjektiv, Blumen, Insekten und Amphibien mittels  Makroobjektiv, sowie Biotope, Landschaftselemente und Naturlandschaften. Seine Fotoreisen führten ihn zum Neusiedler See, in die Alpenregion, in deutsche Nationalparks, die Nordseeregion und auf die niederländische Insel Texel. Die Ausstellung ist noch bis Ostern 2018 zu sehen.

Weitere Informationen und schöne Fotografien zum Thema erfahren sie unter www.naturfoto-team-limes.de

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Scheckübergabe für "Hof Paul"

Anlässlich des Jubiläums Himbach zur 950 Jahresfeier + 10 am 25. und 26. August 2017 kam ein Erlös von 2.972,32 Euro Spendengelder zusammen.

Für fröhliche Stimmung sorgte seinerzeit das Theaterstück „Wie Himbach zu seinem Namen kam“, die Musikdarbietungen der „Hessenkrainer“ unter der Leitung von Pfarrer Christ, der Chor „Joyful Voices“, sowie „Limeshain rockt“.

Eine Abordnung der Himbacher Vereine konnte jetzt im Himbacher Schützenhaus einen symbolischen Scheck an Bürgermeister Adolf Ludwig übergeben.

Bürgermeister Ludwig bedankte sich bei allen Akteuren für das seit Jahren stetige Engagement in Wort und Tat für den „Hof Paul“ mit der Kulturscheune. Inzwischen ist dieser Ort zu einem außerordentlichen und begehrten Treffpunkt für alle Bürgerinnen und Bürger Limeshains und der näheren Umgebung geworden, betonte Bürgermeister Adolf Ludwig.

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"Gelungene Dorfentwicklung"

ORTSTERMIN Stephanie Becker-Bösch besucht die Kulturscheune im Himbacher Hof Paul

Auf Einladung von Bürgermeister Adolf Ludwig machte sich die Wetterauer Sozialdezernentin und SPD-Landratskandidatin Stephanie Becker-Bösch ein Bild von der Dorfentwicklung in Limeshain und besuchte in Himbach das Anwesens Hof Paul mit der Kulturscheune.

Mit dem alten Rathaus und der alten Schule in direkter Nachbarschaft bot sich hier die Gelegenheit, den alten Ortskern in aufzuwerten und das kulturelle Leben in der Gemeinde zu bereichern. Der Hof Paul fügte sich in das Gesamtkonzept mit dem sanierten alten Rathaus und der zu einem kleinen Dorfgemeinschaftshaus umgebauten alten Schule in der Ortsmitte ein. In der Scheune werden gerne Hochzeiten gefeiert, der Trausaal ist nur „über den Hof“. Der sich anschließende Garten wird zurzeit neu gestaltet; ein Rosenbogen, neue Bepflanzung und ein kleiner Teich soll für Hochzeitsfotos einen Rahmen bieten. „Das offene Dachgestühl der Kulturscheune und die sanfte Restaurierung erzeugen eine unvergleichliche Atmosphäre, alt und modern zugleich“, so Becker-Bösch. Große Glastüren ersetzen das Scheunentor und sorgen für Licht.

„Kultur ist ein umfassender Begriff, der das bezeichnet, was Menschen hervorbringen. Kultur muss gepflegt werden, ist sie doch ein Lebenselixier für unsere Städte und Gemeinden. Ich bin sehr erfreut, dass es der Gemeinde Limeshain und vielen Unterstützern gelungen ist, diese Dorfmitte zu dem Treffpunkt zu machen, der auch mit viel Leben erfüllt ist. Verbundenheit mit der Region, die mehr ist, als nur Wohn- und Lebensraum, nämlich unsere Heimat“, so die Dezernentin.

Quelle: Kreis-Anzeiger 07.12.2017

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Kooperation für weitere 20 Jahre festgeschrieben

Die Gemeinde Limeshain und die Oberhessen-Gas arbeiten weitere 20 Jahre zusammen. Am 6. November unterschrieben die Vertreter von Kommune und Erdgasversorger einen entsprechenden Wegenutzungsvertrag.

Die Oberhessen-Gas darf auch in den nächsten 20 Jahren Erdgasleitungen in der Kommune Limeshain nutzen und neue verlegen. So sieht es der am 6. November 2017 unterzeichnete neue Wegenutzungsvertrag zwischen der Gemeinde Limeshain und der Oberhessen-Gas vor. Den Verhandlungen vorausgegangen war eine öffentliche Ausschreibung im Bundesanzeiger. Hier reichte die Oberhessen-Gas als einziges Unternehmen eine Bewerbung ein. „Diese Tatsache machte die Angelegenheit deutlich einfacher“, erklärte Adolf Ludwig, Bürgermeister der Gemeinde Limeshain. „Tatsächlich verbindet uns eine langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft mit der Oberhessen-Gas.

Dass es nicht zwangsläufig ein Konkurrenzangebot braucht, um letztlich zu einem fairen, für beide Seiten lukrativen Vertrag zu gelangen, beweist das aktuelle Dokument. Seine Entstehung war denkbar einfach: Weil der 1997 geschlossene Konzessionsvertrag auslief, musste die Kommune eine Neuausschreibung veranlassen. Als klar war, dass nur die Oberhessen-Gas Interesse bekundet, wurde ein von der Oberhessen-Gas  vorbereiteter Vertragsentwurf mit der Gemeinde verhandelt. Unterstützt wurde die Gemeinde Limeshain dabei von dem Hess. Städte- und Gemeindebund.
„Die Verhandlungsgespräche erfolgten auf Augenhöhe“, erinnert sich Holger Reuss, Geschäftsführer der Oberhessen-Gas. Ein von der Gemeinde zu Rate gezogener Fachanwalt sorgte dafür, dass beide Parteien über den Prozess hinweg alle üblichen Formalien einhielten. Schlussendlich entstand ein Vertrag, der Limeshain stabile Einnahmen aus Konzessionsabgaben sichert, und der es der Oberhessen-Gas ermöglicht, auch weiterhin wirtschaftlich in Hainchen, Himbach und Rommelhausen zu agieren. „Eine echte Win-Win-Situation“, freut sich Stefan Hammer, kaufmännischer Geschäftsführer der Oberhessen-Gas.

Viel mehr als nur Erdgas
„Eigentlich ist der neue Vertrag eine logische Konsequenz aus den letzten 20 Jahren“, bringt es Adolf Ludwig auf den Punkt. Denn in den vergangenen beiden Jahrzehnten haben die Friedberger Energiespezialisten nicht nur Erdgas geliefert. Im Bürgerhaus Rommelhausen etwa betreibt die Oberhessen-Gas eine Heizung im Rahmen eines Contractings – eines der ersten Projekte dieser Art in einer kommunalen Liegenschaft. Auch der Check der bestehenden Heizungen in allen übrigen Immobilien der Gemeinde – vorgenommen von Fachleuten der Oberhessen-Gas – brachte die Kommune deutlich weiter. „Wir wissen jetzt genau, wo wir heizungstechnisch stehen, können zielgerichtet handeln und in Zukunft jede Menge Energie und Geld sparen“, ist sich Adolf Ludwig sicher. „Die Oberhessen-Gas bietet einfach viele nützliche Services, die vergleichsweise kleinen Kommunen wie uns enorm weiterhelfen.“

Am Engagement der Oberhessen-Gas für die Kommunen wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Die Energieexperten aus Friedberg haben bereits mit einer neuen Idee im Limeshainer  Rathaus vorgesprochen: dem Einbau einer Brennstoffzelle in der Gemeindeverwaltung. Das moderne Aggregat könnte Strom und Wärme gleichzeitig und sehr effizient erzeugen „Die Bedingungen hier sind ideal für diese Technologie“, weiß Holger Reuss. Und weil der Staat Brennstoffzellen aktuell extrem großzügig fördert, könnte aus dem noch vagen Plan relativ schnell Realität werden.

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Zertifikatsübergabe für die ehrenamtlichen Wohnraumberater/-innen Limeshain

Am 13. November 2017 übergaben die Kreisbeigeordnete Stephanie Becker-Bösch, Bürgermeister Adolf Ludwig sowie Cihad Taskin und Ute Latzel von DIL Konzepte gGmbH in der Gemeindeverwaltung Limeshain den Teilnehmer/innen der Fortbildung „Ehrenamtliche Wohnraumberatung Limeshain“ feierlich die Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme.

Die Fortbildung ist Teil des Projektes Modellregion Inklusion des Wetteraukreises. Zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention (BRK) hat die Hessische Landesregierung seit dem Jahr 2013 Modellregionen eingerichtet und gefördert, in denen konkrete Maßnahmen zum Abbau noch bestehender Barrieren ergriffen und erprobt werden sollen. Das zentrale Ziel des Modellvorhabens ist der Abbau noch vorhandener Barrieren, wovon alle Lebensbereiche von Menschen mit Behinderungen und der jeweiligen Gesellschaft umfasst sind.

Im Jahr 2013 haben zunächst sechs hessische Modellregionen begonnen, eine Vielzahl von Aspekten zu erproben, um so insbesondere auch die Vielfältigkeit des Themas der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen aufzuzeigen. Mit dem Landesaktionsplan wurde die Möglichkeit geschaffen, die Kommunen dabei zu unterstützen.

Der Wetteraukreis gehört seit März 2015 zu den Modellregionen. Das Konzept des Wetteraukreises baut dabei auf den drei Schlüsselfaktoren Mobilität, Kommunikation und Wohnen für einen inklusiven, ländlichen Raum auf. Mit der Projektleitung wurde die DIL Konzepte gGmbH betraut, welche auch die Fortbildungsreihe in Limeshain konzipierte und durchführte.

Im Projektzeitraum wurden in Limeshain ehrenamtliche Wohnraumberater/innen geschult, die seit November 2017 auf Anforderung von Bürger/innen, aber auch weiterer Dritter bei Umbau- und Neubaumaßnahmen entgeltfrei eine Grundberatung durchführen können.

Die Wohnraumberater/-innen sind jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat in der Zeit von 10.00 – 12.00 Uhr und von 16.00 – 18.00 Uhr in der Gemeindeverwaltung Limeshain, Zimmer Nr. 20, Am Zentrum 2, 63694 Limeshain anzutreffen und zu diesen Zeiten auch telefonisch unter (0 60 48) 96 11 28 zu erreichen.

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Auszeichnung für "Bier- und Apfelweinhof Am Backhaus"

Der „Bier- und Apfelweinhof Am Backhaus“ in Himbach von Renate Schmidt ist eines von drei Gewinnerprojekten des Wettbewerbs „Gute Beispiele für Ortsinnenentwicklung in der Wetterau“. Bürgermeister Ludwig gratulierte zu dieser Auszeichnung in Nidda.
Abgestimmt werden konnte per Internet und die Beteiligung zeigt auf, wie überzeugt die Besucher der Straußwirtschaft von Renates Konzept sind. Ein Zitat besagt, dass „man sich Zeit für Freunde nimmt, Mitmenschen (wieder)trifft, neue Leute kennenlernt und mit ihnen ins Gespräch kommt.“
Zusammen mit zwölf weiteren eingereichten Projekten zeigt Renate Schmidt mit ihrem Team auf, wie vielfältig Ortsinnenentwicklung angegangen werden kann, auch wenn erst im Frühjahr wieder eröffnet wird.

Auf dem Veranstaltungsabend des Projektes DORF-UND-DU in Zusammenarbeit mit der LEADER-Regionalentwicklung Wetterau/Oberhessen gratulierten neben dem Projektleiter Otmar Hertling als Vertreter der Stadt Butzbach auch die Ortenberger Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring und der Bürgermeister von Nidda, Hans-Peter Seum. Diese drei Modellkommunen sind Teil der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 

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Wohnraumberatung in Limeshain

Immer mehr Menschen möchten möglichst lange zuhause in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Um diesen Wunsch zu erfüllen, sind einige Voraussetzungen nötig. Menschen, die gesundheitlich beeinträchtigt sind, können in ihren Wohnräumen Barrieren haben, die den Alltag erschweren.

Die Gemeinde Limeshain bietet eine umfassende Wohnraumberatung für eine altersgerechte, barrierefreie Um- oder Neugestaltung des Wohnraumes an. Die Beratung ist nicht geschäftsmäßig. Es werden weder Produkte verkauft noch handwerkliche Dienstleitungen angeboten. Die Unterstützung durch geschulte, ehrenamtliche Wohnraumberater besteht darin, Hindernisse in der häuslichen Umgebung zu erkennen und zu beseitigen beziehungsweise barrierefrei für die Zukunft zu planen. Die Wohnraumberatung findet ab dem 2. November 2017 jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 16.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus statt.


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Exkursion der Qualifizierungsmaßnahme zeigt positive Beispiele der Entwicklung von Ortskernen auf

Wer täglich durch seinen Ort geht, gewöhnt sich daran, dass immer mehr alte Höfe leer stehen, registriert leere Busse, wundert sich eines Tages, dass der kleine Laden vor Ort schließt. Die Entwicklung auf dem Land ist schleichend, aber deutlich.

Die Teilnehmer der Qualifizierungsmaßnahme "Dorf und Du" waren bei einer Exkursion durch die Wetterau aufgefordert, sich auf das Machbare zu konzentrieren. Wie möchte ich in zehn oder 20 Jahren leben? Welche Perspektiven gibt es, trotz demografischen Wandels einen kleinen Ort lebenswert zu erhalten? Es gibt einige gute Beispiele für eine positive Ortsinnenentwicklung. Projektleiter Otfried Herling, Caroline Seibert und Dr. Andrea Soboth vom Institut für Regionalmanagement (IfR) begleiteten etwa 20 Teilnehmer quer durch die Wetterau.

Die Reise führte unter anderem nach Rockenberg, wo Bauamtsleiter Wolfgang Witzenberger über eine Vorkaufsrechtssatzung der Gemeinde als planerisches und rechtliches Instrument informierte. Diese sollte für die Gemeinde die Voraussetzung schaffen, wichtige Flächen im Ortsinnenbereich kaufen zu können. Die Planungshoheit der Kommunen sei nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht, betonte Witzenberger. Auch wenn die Umsetzung manchmal schwierig und von Diskussionen begleitet sei, müsse man sich dem Konflikt stellen, sofern man die Dorfentwicklung ernst nehme.

Ein sogenanntes Leuchtturmprojekt entstand in den vergangenen Jahren in Hainchen. Die Bertelsmann-Stiftung hatte 2008 der Gemeinde einen Rückgang der Einwohner um sieben bis acht Prozent vorausgesagt. "Das wollten wir so nicht hinnehmen", erklärte Bürgermeister Adolf Ludwig. 2010 hatte die Gemeinde in Zusammenarbeit mit der Universität Gießen ein regionales Entwicklungskonzept entworfen. Seitdem ist viel passiert. Drei Säulen prägen heute den belebten Ortskern: das neu sanierte Dorfgemeinschaftshaus, die Senioren-Dependance und der Dorfladen, geführt vom Diakonischen Werk Wetterau.

Das Seniorenheim ist mithilfe eines Programms des Innenministeriums und durch die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Ronneburg, Hammersbach und Neuberg entstanden. Nach und nach wurden vier kleine, mit nur 35 bis 40 Zimmern ausgestattete Alten- und Pflegehäuser in jeweils einem Ortskern gebaut. Eine Verwaltung kümmert sich um die vier Einrichtungen. Der Gedanke: Senioren wollen solange wie möglich selbstständig und vor allem in Ortsnähe wohnen bleiben. Durch das Modellprojekt und die interkommunale Zusammenarbeit über zwei Landkreise konnte die knapp 6.000 Einwohner starke Gemeinde dem Wunsch der Senioren Rechnung tragen.

Die Räume des angrenzenden Dorfgemeinschaftshauses werden nicht nur von Vereinen, sondern auch von den Bewohnern des Seniorenzentrums genutzt. Das Dorfgemeinschaftshaus wurde behindertengerecht ausgebaut und mit einem Aufzug versehen. Die sanitären Anlagen liegen außerhalb des Gebäudes, sind frei zugänglich.

Das hat auch den Vorteil, dass der naheliegende Dorfladen die Auflagen für ein kleines Café erfüllt. Denn der Dorfladen dient nicht nur der Nahversorgung. Er ist gleichzeitig Begegnungsstätte und bietet eine Beschäftigungsmöglichkeit für Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen.

Die stellvertretende Leiterin Anni Rahn-Walaschewski erläuterte die Hintergründe. Die Größe eines Ortes sei nicht entscheidend, wichtig sei, dass die Dorfgemeinschaft diesen Laden wolle und auch dort einkaufe. Der Dorfladen hat vormittags und zweimal im Monat nachmittags geöffnet. In den Regalen finden die Kunden die wichtigsten Lebensmittel. Das Sortiment ist umfangreich: Backwaren, Molkereiprodukte, frisches Obst und Gemüse und viel mehr findet sich dort. Wo sonst fünf Marken liegen, gibt es im Dorfladen eben nur zwei. "Gewinn ist nicht zu erwarten", verdeutlichte der Rathauschef. Die Gemeinde unterstützt jedoch das Projekt. Die ersten zweieinhalb Jahre waren für den sozialen Träger kostenfrei, jetzt ist eine geringe Miete fällig. Für einen Dorfladen gibt es mehrere Varianten. Ein Genossenschaftsmodell, in das Bürger Einlagen investieren und dafür einkaufen, erscheint für Anni Rahn-Walaschewski ebenfalls attraktiv und könne helfen, eine breite Kundschaft aufzubauen. Ein beeindruckendes Beispiel für den Ausbau einer alten Scheune konnten die Teilnehmer in Reichelsheim begutachten. Die Genuss-Scheune in Weckesheim von Patricia Stähler-Plano und Peter Stähler ist ein "Zuhause-Restaurant" und ein beliebter Veranstaltungsort. Mit großer Hingabe hatten sie die Scheune aus dem Jahr 1425 umgebaut und bieten dort eine bereits mehrfach ausgezeichnete Küche an, bei der saisonale und heimische Lebensmittel ganz oben auf der Einkaufsliste stehen. Die frühzeitige Einbeziehung der Behörden und Information aller Beteiligten hatten den Weg für die Wiederbelebung des Kultur-Einzeldenkmals geebnet.

Über Bleichenbach ging die Reise weiter in den Butzbacher Ortsteil Ostheim. Dort wurden zwei heruntergewirtschaftete Gebäude durch einen gelungenen, sich in den Ortskern einfügenden Neubau ersetzt. Somit wurde einem Leerstand vorgebeugt.

Potenzieller Leerstand in den Ortskernen sei ein wichtiges Thema der kommenden Jahre, betonte Projektleiter Otfried Herling, der engagiert und mit viel Fachwissen durch die Exkursion führte. Die Kommunen stünden vor der Herausforderung, sich für die Zukunft aufzustellen. Die Verbundenheit der hier lebenden Menschen mit ihrer Region sei groß. Die zentrale Lage nah am Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main berge vielfältige Entwicklungschancen.

HINTERGRUND

Die Qualifizierungsmaßnahme "Dorf und Du - Kommunen innovativ" ist Teil eines Förderprogramms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. 17 Kommunen in der Region Wetterau/Oberhessen wollen die Innenentwicklung und damit die Attraktivität ihrer Dörfer stärken. Im Vorhaben "Dorf und Du" kooperieren sie dafür mit der Universität Gießen. Ziel des Vorhabens ist es, die Ortsinnenentwicklung in der Region zur strategischen Daueraufgabe zu machen - und dies örtlich, lokal und regional. Hierbei gilt es, die Nähe zum Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main zu berücksichtigen. In den Modellkommunen Butzbach, Nidda und Ortenberg werden jeweils eine Kommunalstrategie erarbeitet, die wiederum Basis für die Regionalstrategie Ortsinnenentwicklung sind.

Quelle: Kreis-Anzeiger 06.09.2017

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Wie Himbach zu seinem Namen kam

GEBURTSTAG Limeshainer Ortsteil feiert 950+10 Jahre und taucht abermals ein in die Geschichte / Musik und Theater im Hof Paul

Viel geschehen ist in den vergangenen zehn Jahren in Himbach. „Wir haben die Zeit genutzt, uns weiter zu entwickeln“, stellte Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig auf der 950+10-Jahr-Feier im Hof Paul fest. Diese Aussage war in dem Fall auf bauliche Strukturen im alten Ortskern von Himbach gemünzt. Denn als Himbach 2007 sein 950-jähriges Bestehen feierte, war der Hof Paul eine leerstehende Hofreite, der Verfall drohte. Ihre Lage in nächster Nähe zum alten Rathaus und Dorfgemeinschaftshaus verhalf der Hofreite zu neuem Leben. Die Gemeinde erwarb sie, um sie zu sanieren. 2011 wurde dort ein Dorfladen eröffnet und die Scheune 2014/15 zu einem weiteren Veranstaltungsort als Kulturscheune ausgebaut. Das Wohnhaus nutzt der Geschichts- und Kulturverein Limeshain (GKL). Zurzeit wird der an die Kulturscheune angrenzende Garten unter Federführung von Elvira Ludwig zu einem wahren Kleinod umgestaltet.

„Die Vereine nehmen den Ort an und feiern hier viele Feste“, freute sich Ludwig über die positive Entwicklung. Dann kam er zum eigentlich Anlass der Feier. Vor zehn Jahren waren Taunus- und Ronneburgstraße eine Festmeile. Viele Höfe entlang der Durchgangsstraße hatten ihre Tore zur Feier des 950-jährigen Jubiläums des Ortes geöffnet. Die schönen Erinnerungen an das rauschende zweitägige Fest mit rund 6.000 Besuchern blieben.
Warum also nicht zehn Jahre später ein Fest machen, das die Bilder in den Köpfen der Teilnehmer und Organisatoren wieder zum Leben erweckt, dachten sich einige Vereinsvertreter und Bürger und stellten die 950+10-Jahre-Feier auf die Beine, die sich aber auf den Hof Paul beschränkte.

Diese fand am Wochenende mit einem abwechslungsreichen Programm mit Musik, Theater und einer Ausstellung statt. In der Kulturscheune lief in Endlosschleife ein Film mit Bildern der Jubiläumsfeier 2007. Viele der damaligen Helfer hatten von dem Fest nicht viel mitbekommen und erhielten nun die Chance auf einen Blick zurück. GKL-Mitglied Ernst Grabsch hatte zwei Dorfpläne aus den Jahren 1832 und 1905 neu aufgearbeitet, die in den Räumen des Geschichtsvereins präsentiert wurden. Sie zeigen die damalige Bebauung Himbachs. Die Herkunft der Gemarkungsnamen wurde erklärt oder wer damals in welchem Haus lebte und welche Berufe es in Himbach gab. Unter anderem lebte ein wohlhabender Weber, Jacob Friedrich Schreer, im Ort, der Anfang des 20. Jahrhunderts schon bis nach Hamburg und Leipzig reiste, um seine Stoffe anzupreisen, berichtete Grabsch. Alte Fotos und Bilder der Häuser, von denen nicht mehr alle stehen, gab es zu sehen. Eine alte Postkarte zeigt das Haus auf dem „Steinchen“. Das gehörte einst einem Grafen Meerholz. 1826 wollte Himbach dort Wein anbauen. Doch der Graf gab die Fläche nicht her und pflanzte dort Kirschbäume. Erst 1873 kaufte Himbach die Anlage von Graf Karl zu Isenburg-Meerholz, berichtete Grabsch weiter.

Die wahre Geschichte, „wie Himbach zu seinem Namen kam“ erzählten Michael Hoffmann (als Egbert), Conny Schneider (Käthe), Manuel Behm (Johannes), Ingrid Steines (Marie) und Andreas Heide (Karl) in einem Theaterstück unter Regie von Renate Schmidt und angesagt von Daniela Baier. Bauer Egbert und Schmied Johannes sinnierten über die Lage ihres Heimatortes an einem Bach und bedauerten, dass Vorbeiziehende nie den Weg zu ihnen fänden. Erst Karl, Gastwirt aus Glauburg, brachte die Idee mit, ein Gasthaus zu eröffnen. Nun musste noch ein Name für den Ort gefunden werden. Man einigte sich auf „Hinnermbach“ und stellte ein Schild auf. In der Wirtschaft wurde am Abend daraufhin dem Äppler reichlich zugesprochen, bis Käthe und Marie ihre Männer aus der Wirtschaft holten. Dabei fiel das Ortschild um und nachdem Johannes die Teile des Schildes wieder sortiert hatte, stand am Ende „Himbach“ darauf.

Für musikalische Unterhaltung war ebenfalls an beiden Tagen gesorgt. Am Samstagabend sorgten „Eddi & Co“ für eine gute Stimmung. Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Markus Christ hielt und der vom Chor der Landfrauen und dem Männergesangverein Altwiedermus mit gestaltet wurde. Christ war auch mit von der Partie, als die Oberhessenrkainer mittags aufspielten. Den rockigen Schlusspunkt setze „Limeshain rockt“ am Sonntagnachmittag.

Quelle: Kreisanzeiger 29.08.2017

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Imagefilm der Gemeinde Limeshain

Endlich war es soweit, die Firma PREGONDO aus Gelnhausen konnte kürzlich mit den Dreharbeiten für den Imagefilm der Gemeinde Limeshain beginnen.
Touristische Anziehungspunkte, die Infrastruktur wie auch die interessanten Gewerbegebiete oder die Kinderbetreuung wurden filmisch in Szene gesetzt. Emotionale Filmaufnahmen aus der Luft waren ein großer Bestandteil der Arbeiten.

Die Gemeinde Limeshain möchte sich mit diesem Film durch einen zeitgemäßen Werbeträger präsentieren, der die Bekanntheit der modernen und offenen Gemeinde auch im Web stärkt.

Wir wünschen viel Spaß sich beim Ansehen von Limeshain inspirieren zu lassen.

HIER geht´s zum Film...

Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern…

 

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Die Limeshain-App ist online verfügbar

In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wölfersheim wurde die App entwickelt.
Ab sofort kann sich jeder die Limeshain-App kostenlos in den entsprechenden Stores herunterladen. Sie soll allen Bürgern/-innen als nützlicher Begleiter im Alltag dienen.

In dieser App finden Sie aktuelle Informationen und nützliches Lokal-Wissen. Außerdem bietet die App einen Veranstaltungskalender und eine Karte mit den wichtigsten öffentlichen Einrichtungen. Der integrierte Abfallkalender erinnert Sie jederzeit an das rechtzeitige Herausstellen des Abfalls. Ebenso sind die Namen und Kontaktdaten der Gemeindebeschäftigten aufgeführt. Über den Schadensmelder können uns schnell und einfach Schäden oder Mängel an öffentlichen Einrichtungen gemeldet werden.
Um auch Nutzern von Windowsphone und anderen Betriebssystemen einen Zugriff zu ermöglichen wurde eine neue Webapp veröffentlicht, deren Funktionsumfang jedoch etwas eingeschränkt werden musste. Über diese App können beispielsweise keine Push-Mitteilungen empfangen werden. Sie kann jedoch als Favorit auf dem Smartphone abgelegt werden und liefert aktuelle Informationen aus der Gemeinde. Die Webapp ist unter www.limeshain.gemeindeapp.de erreichbar und auch für andere Geräte wie den PC oder SmartTV geeignet. Links aus der App lassen sich damit künftig auch in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter teilen.

Die verschiedenen Funktionen wurden bewusst auf ein sinnvolles Minimum reduziert. Umfangreicher können Sie sich jederzeit auf unserer Homepage www.limeshain.eu informieren.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere App gefällt und Sie schnell zu den gewünschten Informationen gelangen. Sollten Sie weitere Fragen zu Limeshain haben, stehen Ihnen die Mitarbeiter/-innen jederzeit gerne zur Verfügung.
Wir sind ständig bestrebt den Service für unsere Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, um so die Lebensqualität in unserer Gemeinde zu erhöhen.

Wir wünschen viel Spaß beim Nutzen unserer App…


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Informationen zum Breitband in Rommelhausen

Informationen gibt es unter der Hotline (0 60 47) 3 86 90 02 oder per E-Mail an beratung@YplaY.de.



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Informationen zum Breitband in Hainchen und Himbach

Für alle Fragen rund um die neuen Internetanschlüsse stehen auch folgende Vertriebspartner vor Ort zur Verfügung:

EKE
Herr Oliver ASCHE
Taunusstraße 28
63694 Limeshain
Telefon-Nr.: (0 60 48) 95 00 27
E-Mail: oliver.asche@eke.de

CRG Computer
Herr Klaus GESCHKE
Ostheimer Straße 31
63694 Limeshain
Telefon-Nr.: (0 60 48) 95 05 10
E-Mail: kgeschke@crg-computer.de

Maßarbeit für Telekommunikation und EDV
Herr Marco KRUSKA
Taunusstraße 16
63694 Limeshain
Telefon-Nr.: (0 60 48) 9 81 92 92
E-Mail: info@mkk-computer.com



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Kindertagespflege in Limeshain

Kindertagespflege unterstützt Eltern dabei Familie und Beruf besser vereinbaren zu können. Diese Betreuungsform bietet Kindern eine individuelle und flexible Betreuung in einem familiären Umfeld, da Tagesmütter und -väter maximal fünf fremde Kinder gleichzeitig aufnehmen dürfen.
Daher eignet sich die Tagespflege besonders für Kinder unter drei Jahren, die erste soziale Erfahrungen sammeln können. Gerade sensible Kinder, die sich in einer großen Gruppe unwohl fühlen, kann ein geschützter Raum gegeben werden um sich an andere soziale Umfelder heranzutasten. Aber auch als ergänzendes Angebot für Kinder in Tageseinrichtungen im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung bietet sich die Kindertagespflege an. Tagespflege kann Zeiten abdecken, die über die der Kindertagesstätten hinausgehen, wie vor oder nach den üblichen Öffnungszeiten, während der Nacht oder am Wochenende. Die Betreuung findet vor allem im Haushalt der Tagesmutter/des Tagesvaters statt, ist aber auch in der Familie des Kindes möglich. Da verantwortungsvolle Aufgaben übernommen werden, bereitet der Wetteraukreis die Betreuungspersonen auf ihre Aufgabe vor und unterstützt sie bei ihrer Tätigkeit.

In einer Betreuungsvereinbarung können Eltern und Tagesmutter/Tagesvater Einzelheiten über Vergütung, Betreuungszeiten, Kündigungsfristen und weiteres regeln. Auf der Homepage des Wetteraukreises werden unter www.wetteraukreis.de/internet/service/jugend/index_05528.html Vereinbarungsmuster mit Anlagen zum Download zur Verfügung gestellt. Für Fragen stehen Frau Wöll und Frau Krell-Moder als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.


Für die Vermittlung von Tagespflegepersonen für die Gemeinde Limeshain sind im Wetteraukreis folgende Einrichtungen zuständig:

  • Ev. Familien-Bildungsstätte Wetterau
    Bahnhofstaße 29
    63654 Büdingen
    Telefon: (0 60 42) 97 94 70 (Gabriele Jäger-Duda)
    Fax: (0 60 42) 97 94 71
    E-Mail: fbs-buedingen@ev-familien-bildungsstaette.de
    Sprechzeiten:  Montag 9.00 – 12.00 Uhr und Mittwoch 9.00 – 11.30 Uhr
                             Jeden 3. Dienstag im Monat 18.00 – 19.00 Uhr
  • Wetteraukreis Koordination Kindertagespflege
    Europaplatz
    61169 Friedberg
    Telefon: (0 60 31) 83 33 24 (Frau Silke Wöll)
    Telefon: (0 60 31) 83 33 34 (Frau Marlies Krell-Moder)
    E-Mail: familienfoerderung@wetteraukreis.de
An v.g. Stellen können sich sowohl Personen richten, die an einer Tätigkeit als Tagespflegeperson Interesse haben, als auch Eltern, die Tagespflegeleistungen in Anspruch nehmen wollen. Vermittelt werden nur Tagesmütter/Tagesväter, die vom Jugendamt überprüft wurden und eine Pflegeerlaubnis nach § 43 SGB VIII erhalten haben. Die Kindertagespflege wird finanziell durch den Wetteraukreis gefördert. Bei der Gemeinde-verwaltung Limeshain sind Auskünfte unter Telefon (0 60 48) 96 11 34, Zimmer 18, erhältlich. Im Foyer des Rathauses liegt auch  Informationsmaterial aus.


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Was ist der Hessen-Finder?

Der "Hessen-Finder" ist der landesweite Informationsdienst der hessischen Landesregierung und wurde als notwendiger Baustein für die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie, der Einführung des Systems "Einheitlicher Ansprechpartner", entwickelt. Überall dort, wo die Verwaltung im Rahmen ihrer eigenen Öffentlichkeitsarbeit den "Hessen-Finder" einbindet, erfährt der Bürger auf einfachste Weise, wer, wo, wann und unter welchen Voraussetzungen für sein Anliegen zuständig ist.
Der Hessen-Finder bietet ca. 570 landesweit einheitlich, rechtssicher und leicht verständlich beschriebene Verwaltungsleistungen in Bezug auf Bürger- und Unternehmensanliegen (Leistungen) und enthält alle wesentlichen und notwendigen Rechtsgrundlagen sowie die Kontaktdaten und Ansprechpartner der jeweils zuständigen Verwaltung.

Wo auf dieser Internetseite finde ich den "Hessen-Finder"?

Der Hessen-Finder selbst ist auf unserer Internetseite in diesem Sinne nicht zu finden, aber seine oben beschriebenen Inhalte. Sie finden die Leistungen, Ansprechpartner und Kontaktdaten aus dem Hessen-Finder über das Logo auf unserer Startseite.

Wozu das alles eigentlich?

Am 12.12.2006 verabschiedeten die Mitgliedstaaten der Europäischen Union die "Richtlinie über Dienstleistungen im Binnenmarkt (RL 2006/123/EG). Ziel dieser Norm ist die Vollendung eines einheitlichen Binnenmarktes im Dienstleistungsbereich.
Mit der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie (EU-DLRL) bis zum 28.12.2009 sollen die bürokratischen Hindernisse in der öffentlichen Verwaltung abgebaut werden. Damit wird der grenzüberschreitende Handel von Dienstleistungen erleichtert. Mit diesem Projekt bekommt E-Government in Deutschland eine neue Dynamik: Die EU-DLRL ist eine große Chance zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung.

Was ist eigentlich die EU-Dienstleistungsrichtlinie?

Die wirtschaftliche Integration Europas hat die EU zu einem der führenden Wirtschaftsräume werden lassen. Doch gerade das beachtliche Potenzial des Dienstleistungssektors für Wachstum und Beschäftigung konnte bislang nicht ausgeschöpft werden. Die europäische Dienstleistungsrichtlinie (RL 2006/123/EG) soll dies nun ändern. Nach Zustimmung des Rates ist die Richtlinie Ende Dezember 2006 in Kraft getreten.
Die Richtlinie soll bestehende Hindernisse abbauen, den grenzüberschreitenden Handel mit Dienstleistungen fördern und damit zur Verwirklichung des einheitlichen Binnenmarktes beitragen. Sie ist ein wichtiges Reformvorhaben bei der Umsetzung der Lissabon-Strategie.

Ich will mehr wissen!

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport unter www.hmdi.de .



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Information zu Beauftragungen von Bauarbeiten

Folgend werden die Beauftragungen von Bauarbeiten bekannt gegeben.
Zur Einsicht stehen zu den einzelnen Maßnahmen pdf-downloads zur Verfügung.

Zur Zeit stehen keine Beauftragungen von Bauarbeiten bereit.



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Ankündigung einer beschränkten Ausschreibung

Im folgenden informieren wir gem. § 19 Abs. 5 VOB/A über eine beabsichtigte beschränke Ausschreibung.
Zur Einsicht stehen zu den einzelnen Maßnahmen pdf-downloads zur Verfügung.

Zur Zeit stehen keine beschränkte Ausschreibungen bereit.



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Informationen zu den Sitzungen der Gemeindegremien

In der Rubrik "Sitzungen" (siehe unter "Service" oder "Direktlink"), erhalten Sie jederzeit aktuelle Informationen, wie Tagesordnungen, Protokolle etc. zu den Sitzungen der einzelnen Gemeindegremien.

Bitte klicken Sie hier: Sitzungen



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