| 10 Teilnehmerinnen und 7 Teilnehmer
aus der Wetterau im Alter von 13 bis 17 Jahren nahmen an der
Videofreizeit vom 2.4. bis 8.4.05 in Wetzlar teil.
Nach der Anreise am Samstag Nachmittag fanden die „gefürchteten“
Kennenlernspiele mit Willy statt. Der Sonntag startete mit
einer Video-Stadtralley. Die „Alten Hasen“, die
regelmäßig an der Freizeit teilnehmen bekamen die
Aufgabe einen Werbespot über die Jugendherberge zu drehen.
Alle Aufgaben wurden zur vollsten Zufriedenheit gelöst.
Am Abend teilten sich die Jungfilmer dann in zwei Arbeitsgruppen
auf. Eine Gruppe musste nun eine Filmidee zum Thema „Wasser“
die andere zum Thema „Stille“ entwickeln.
Zum Inhalt der Filme:
„Haa zwo ooh – voll daneben“
Der Film zeigt die Stationen eines Flusses beginnend von seiner
Quelle über einen Bach, einem reißenden Strom bis
hin zu einem alten abgestandenen Gewässer, verglichen
mit witzig interpretierten Stationen des Lebens von der Geburt
bis zum Tode.
„Ich will taub sein!“
Ein Mann beginnt durch Stress Geräusche immer lauter
und störender wahrzunehmen bis er eines Tages gar nichts
mehr hört. Zuerst findet er es gut, doch schon bald merkt
er, wie sehr es ihm fehlt. Resigniert zieht er sich an das
Ufer eines Sees zurück. Durch die hier gefundene Entspannung
in der Natur, kommt seine Fähigkeit zu hören jedoch
wieder zurück.
Im Lauf der Woche hatte jede/r Teilnehmer/in die Möglichkeit
vor und hinter der Kamera zu arbeiten und sich kreativ in
dem Film einzubringen. So konnte man z.B. lernen wie eine
überzeugende Platzwunde entsteht (…natürlich
ohne Gewalteinwirkung *g*) oder wie aus einem Teenager, mit
der richtigen Schminktechnik einen alten Menschen wird.
Am Schnittcomputer lernten die Teilnehmer/innen wie ein Spannungsbogen
aufgebaut wird und wie erst mit dem richtigen Ton, der gesamte
Film zu einer runden Sache wird.
Zur Freizeitgestaltung gehörte wie jedes Mal der obligatorische
Kinobesuch in Wetzlar.
Zum gemeinsamen Abschluss am Freitag traf man sich im Gruppenraum,
wo beide Filme in echter Kinoatmosphäre in Großformat
gezeigt wurden. Alle waren sich einig: „Das war eine
super Woche in der wir riesig Spaß hatten!“. Mit
einer DVD in der Tasche trat man nach dem Mittagessen müde
aber glücklich die Heimreise an.
Die Teilnehmer/innen bedanken sich ausdrücklich bei
der Jugendherberge Wetzlar, bei Willy der die Freizeit organisiert
und im Abspann vergessen wurde sowie dem Landesjugendsinfonieorchester
Hessen für den spontan Einsatz des Waldhornquintetts,
die uns einen „Hochzeitsmarsch“ geblasen haben
und Jule, die mit ihren Celloklängen die „Trauergäste“
begleitete.
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