Nach 40 Jahren wieder neue Bauplätze in Hainchen |
Spatenstich „In den Krautgärten“ - Für Familien gibt es finanzielle Erleichterungen
Die Bagger können im Baugebiet „In den Krautgärten“ im Limeshainer Ortsteil Hainchen anrollen. Drei Jahre - die ersten Beratungen fanden im Herbst 2007 statt - dauerte die Vorbereitung, bis jetzt der symbolische Spatenstich mit Vertretern der an der Umsetzung beteiligten Firmen stattfand. 25 Bauplätze und eine Spielplatzfläche entstehen dort.
Die Gesamtfläche bezifferte Bürgermeister Adolf Ludwig auf rund 3,8 Hektar. Auf 1,4 Hektar der Fläche sind 25 Bauplätze vorgesehen mit einer durchschnittlichen Größe von 460 Quadratmetern. Im Westen des Gebiets wurden Kleingärten ausgewiesen, um die vorhandenen Gärten in ihrem Bestand zu sichern oder um planungsrechtlich eine gärtnerische Nutzung vorzubereiten. „Für Hainchen ist die Ausweisung des Baugebiets wichtig“, betonte Ludwig und wies darauf hin, dass zuletzt vor rund 40 Jahren in dem Ortsteil Baufläche ausgewiesen wurde. Zwei Bauplätze seien bereits verkauft, acht Bauplätze wurden an die Landeinbringer vergeben und fünf Anfragen nach Bauplätzen gebe es bereits, ergänzte der Bürgermeister erfreut.
Bauplätze im Wohngebiet mit Lärmschutzmaßnahmen kosten 155,00 Euro pro Quadratmeter, die anderen Plätze 165,00 Euro pro Quadratmeter. Wie zuletzt bei den Bauplätzen im Neubaugebiet „Försterahl“ in Rommelhausen, gibt es auch für das Baugebiet in Hainchen für Bürger der Gemeinde Boni. So richtet sich der Einheimischenbonus vor allem an junge Familien der Gemeinde ohne Grundbesitz. Sie zahlen je Quadratmeter zehn Euro weniger beim Kauf eines Baugrundstücks. Außerdem wird auch hier der Familienbonus angewendet. Je Kind werden zehn Quadratmeter nicht im Preis berücksichtigt. Es werden dabei maximal drei Kinder berücksichtigt, die ab dem Erwerbszeitpunkt im Haushalt des Käufers wohnen müssen.
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