Limeshain ist eine hessische Gemeinde in der Wetterau. Limeshain besteht aus den Ortsteilen Hainchen, Himbach und Rommelhausen.
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Frauen frischen ihr Wissen zur Ersten Hilfe auf

Kurs zum Weltfrauentag

„Mein letzter Erste-Hilfe-Kurs ist über sieben Jahre her “oder sogar“… beim Führerschein gewesen“. Das waren die Grundgedanken, weshalb sich zwanzig Frauen zum Weltfrauentag in der Bücherei Limeshain zusammenfanden. Dort informierte Tabea Rösch von den Maltesern sehr gut über lebensrettende Verhaltensmaßnahmen im Notfall: Atmet der Notleidende? Wie lege ich ihn in die stabile Seitenlage? Wann und wie ziehe ich einen Motorradhelm aus? Was mache ich bei einem Schock, Schlaganfall, einer Herzattacke, Vergiftung? Was sind die eigentlich bekannten fünf W´s bei einem Notruf?

Einen Großteil der Zeit nahm die Überlegung ein, wie jemand wiederbelebt wird? Das übten die Frauen dann auch anhand von zwei Puppen. Später wurde der Defibrillator, den die Gemeinde vor Ort fest installiert hat, begutachtet und von der Ersthelferin ausführlich erläutert. Keine der Frauen hatte bisher einen solchen Apparat kennengelernt und da gab es viele Fragen und Aha-Effekte.

In der Pause überraschte das Bücherei-Team mit Fingerfood und einem Gläschen Sekt. Später gesellte sich die Frauenbeauftragte der Gemeinde Limeshain, Margit Bopp, dazu. Sie übermittelte Grüße und Präsente an die Referentin und die Veranstalterinnen und überreichte zusätzlich jeder Teilnehmerin ein kleines Geschenk.

Auf dem Heimweg waren sich alle einig, dass dies ein wichtiger und gelungener Abend war, der nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

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"Jeder Mensch hat gegrüßt!"

Jule Schwachhöfer bei „Lesen in Limeshain“

Es war ein besonderer Abend in der Bücherei Limeshain: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Lesen in Limeshain“ kehrte die pensionierte Lehrerin Jule Schwachhöfer an ihre frühere Wirkungsstätte, ihren Schulsaal in den 1960er Jahren, zurück. Heute hat sich in dem Raum der Alten Schule Rommelhausen die Bücherei als Kulturstätte der Gemeinde etabliert.

Zu der Lesung aus Jule Schwachhöfers zweitem WETTERAU-Krimi “Wer auf Rache aus ist …“ fanden sich gut 30 Zuhörer ein, darunter auch einige frühere Schüler. Der Krimi handelt in verschiedenen Handlungssträngen von Immobilienbetrug und Bauspekulationen, Beziehungskrisen, Sportverein und Fremdenfeindlichkeit. Und wie im Titel als auch bereits im ersten Wetterau-Krimi gab es Zitate von Konfuzius. Unterstrichen wurden die vorgetragenen Textpassagen mit Bildern der Friedberger Originalschauplätze und einer Portion Humor der Autorin. Dabei kam die Verbundenheit mit ihrer früheren Heimat in der Wetterau deutlich zutage.
Nach Getränken, die sich in dem Buch wiederfinden und einem regen Austausch über den Krimi sowie das Schulwesen in früheren Zeiten schrieb die Autorin noch persönliche Widmungen in die Bücher.

Vor ihrer Lesung spazierte Jule Schwachhöfer durch das abendliche Rommelhausen. Dabei erinnerte sie sich an ihren Schulleiter, der sie darauf aufmerksam gemacht hatte, dass man jeden Dorfbewohner zu grüßen habe. „Und stellen Sie sich vor: Das hat auch heute noch Gültigkeit. Jeder Mensch, dem ich begegnete, hat gegrüßt!“, freute sich Jule Schwachhöfer.

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Senioren der Bücherei besuchen die Stockheimer Schweiz

Die Seniorinnen vom Seniorenlesen der Bücherei Limeshain fuhren dieser Tage nach Glauburg-Stockheim ins Modelleisenbahn-Museum. Dort besichtigten sie die Eisenbahnanlage der Schweiz im Außenbereich und gleich nebenan die Eisenbahnstrecke des Niddertals im ehemaligen Bahnhofsgebäude. Harald Steinke und Ralf Moers vom Modellbahnhof Stockheim führten die Damen exklusiv durch die Bahn-Anlage. Dabei erklärten sie gut verständlich die Technik der Züge und wiesen auf die allen bekannten Bauwerke und Landschaften hin, die ihre Zuhörerinnen sowohl aus der Schweiz als auch dem Niddertal entlang der Gleise des Stockheimer Lieschens kennen. Ein Besuch im benachbarten Bistro "Gleis 4" bei Kaffee und Kuchen rundete den Nachmittag ab.
Alle waren sich einig: "Es war sehr schön, man muss nicht in die Ferne schweifen, es befindet sich viel Sehenswertes unserer Nähe."

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Mehr Sicherheit im Alltag

LESEKREIS Experten geben Senioren nützliche Tipps

Rosi und Dieter Karger, vom Wetteraukreis ausgebildete Sicherheitsberater, haben den Seniorinnen des Lesekreises der Gemeindebücherei Limeshain in Rommelhausen einen Besuch abgestattet und erläutert, wie man sich im Alltag besser schützen kann. Alle Seniorinnen hatten beispielsweise schon einmal vom sogenannten „Enkeltrick“ gehört. Um sich vor solchen Betrügereien schützen zu können, gaben die beiden Sicherheitsberater individuelle und gut umsetzbare Empfehlungen. Sogar eine kleine Tür hatte Dieter Karger dabei, um die verschiedenen Sicherungsmöglichkeiten vorzustellen. Und Kaffee und hausgebackene Kreppel gab es außerdem. Am morgigen Freitag, 11. März 2016, ab 20 Uhr wird diese Veranstaltung wiederholt, ebenfalls wieder in der Bücherei im Dorfgemeinschaftshaus Rommelhausen und anlässlich des Weltfrauentages abgerundet für Frauen jeden Alters.

Die Veranstaltungsreihe „Lesen für Senioren“ findet jeden vierten Mittwoch im Monat in der Bücherei Limeshain statt. Bei Interesse kann man sich während der Öffnungszeiten anmelden oder unter der Telefon-Nr. (0 60 47) 95 18 79.

Quelle: Kreis-Anzeiger 10.03.2016

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Limeshainer Seniorinnen fuhren nach Klein-Venedig

Die Seniorinnen, die sich regelmäßig in der Bücherei Limeshain treffen, waren jetzt im Klein-Venedig der Wetterau unterwegs. Zunächst fuhr man in Fahrgemeinschaften nach Klein-Venedig, also Florstadt-Staden. Auf schmalem Weg ging es in den Park an der Nidda. Da kam schnell die Frage auf: Sollen wir wandern gehen? Nein, sie konnten sich gemütlich auf eine Bank am Sauerborn setzen. Dort gab es verschiedene Kostproben: Texte aus dem Reiseführer, Bilder, wie der Brunnen früher aussah und dazu natürlich das gesunde, frisch gezapfte Wasser des Sauerborns zum Probieren. Zum Kaffeetrinken spazierten dann doch ein paar Damen durch den Park, während die anderen die Autos zum Restaurant/Café Schloss Ysenburg fuhren. Im Ambiente des Jugendstils ließen sie sich Kaffee und hausgebackenen Kuchen schmecken. Den Abschluss bildete ein Besuch der Seufzerbrücke. Viel zu schnell war man wieder zurück in Rommelhausen und Höchst, doch sind sich alle sicher, noch lange an diesen schönen Ausflug zu denken. Denn was dieser und Ausflüge der Vergangenheit gezeigt haben ist, dass man auch mit nur kurzen Wegen in die Wetterau besondere Orte erleben kann.

Das „Lesen für Senioren“ findet immer am vierten Mittwoch des Monats, von 15.30 bis 16.30 Uhr in den Räumen der Bücherei Limeshain im Dorfgemeinschaftshauses Rommelhausen statt. Es werden Texte zu besonderen Themen vorgetragen, dazu gibt es Kaffee und Kuchen. Sollten Sie sich dafür interessieren, bittet das Bücherei-Team um Anmeldung unter der Telefon-Nr. (0 60 47) 95 18 79.

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"Ich hoffe, dass Frieden herrscht auf der ganzen Welt"

Dieser Tage erhielten die Limeshainer Flüchtlinge Arbeitsbücher für ihren Deutschkurs. Erworben wurden diese dank einer Benefizveranstaltung, zu der viele Limeshainer Bürger kamen, die bewusst die Flüchtlinge unterstützen möchten. Und genau dort äußerte ein Mann diesen Traum an dem österlich geschmückten Wunschbaum.

Die Flüchtlinge, die derzeit in Limeshain wohnen, haben den großen Wunsch des Erlernens der deutschen Sprache. Sie möchten sich beim Einkaufen, beim Arzt, mit Amtspersonen verständigen können - aber auch mit ihren Nachbarn und Mitbürgern. Deshalb besuchen sie regelmäßig den Deutschkurs. Doch das Lernmaterial ist nicht ausreichend.
Dank Buchspenden der Bevölkerung und der Bücherei Limeshain konnte ein Bücher-Flohmarkt veranstaltet werden, der deutlich zur Verbesserung der Lernmaterialien beitrug. Durch den Kauf von Büchern, aber auch ohne materielle Gegenleistung, zum Beispiel durch die direkte Übernahme der Kosten eines Lehrbuches wurde aktiv geholfen. Die Lehrmaterialien konnten zur Ansicht vor Ort ausliegen, da sie von der Buchhandlung Bindernagel zur Verfügung gestellt wurden.
Geplant ist es, weitere Bücher, Lexika und Spiele anzuschaffen, die dann über die Bücherei in Medienboxen in den Wohneinheiten zur Verfügung gestellt werden, um so auch für spätere Bewohner zur Verfügung zu stehen.
An dem Wunschbaum sammelten sich Wünsche, die zum Teil sofort erfüllt werden konnten. So wurde spontan ein Fernseher mit Receiver gebracht und die Deutschbücher bestellt. Ein CD-Player zum Abhören der LernCDs wird aber weiterhin noch gesucht.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den internationalen Imbiss, für den die Flüchtlinge gesorgt hatten. In verschiedenen Variationen aus ihren Heimatländern Eritrea, Somalia, Syrien und Algerien, aber auch aus Deutschland gab es Rohkost und Gemüse, Brot und Reis, Fleisch und Kuchen. So kamen alle Kinder und Erwachsenen beim gemeinsamen Essen gut in Kontakt, es wurden Fragen gestellt und sogar zu kreativen Handarbeiten verabredet.
Am Ende waren alle der Meinung, dass es eine gelungene und besonders schöne Veranstaltung war. Man hatte gemeinsam gegessen, sich unterhalten, Kontakte geknüpft. Es waren viele Besucher gekommen und dank der Buch- und Geldspenden konnten viele Lehrbücher gekauft werden, die nun an die Deutschschüler weitergegeben wurden.

Mit dieser Aktion möchten die Ehrenamtlichen auch die Gemeinde Limeshain unterstützen, vor allem die verschiedenen wöchentlichen Deutschkurse und die zusätzlichen Sprech- und Spiel-Treffen zum Festigen des Erlernten.

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Lesen in Limeshain

Wahrer Lokalkolorit entstand in der Bücherei Limeshain, als jüngst die Autorin Jule Heck aus Münzenberg zu Gast war. Sie las Teile aus ihrem aktuellen Krimi „Die Sau ist tot“, der in der Reihe „Tod im Schatten der Burg“ - nämlich der Münzenburg - erschienen ist. Das Besondere an den literarischen Werken der Autorin ist der Aufbau, in dem zunächst das Dorfleben inszeniert wird bevor es einen Mord gibt. Die Autorin ermöglicht dabei dem Leser entlarvende Einblicke hinter die Kulisse der vermeintlich wohlgeordneten Gesellschaft. Da sie es ganz bewusst unterlässt, alle Situationen bis ins kleinste Detail zu beschreiben, wird die Phantasie des Lesers angeregt und gibt ihm Freiraum für eigene Vermutungen und Interpretationen. Den krönenden Abschluss bilden dann die Kommissare Henne und Co mit ihren Ermittlungen.

Die Verbundenheit mit der Wetterau, ihre Leidenschaft fürs Schreiben und ein besonderes Geschenk für einen Freund haben Jule Heck veranlasst Krimis zu verfassen, für die sie sowohl originale als auch fiktive Schauplätze und Akteure verwendet. Damit beeindruckte Jule Heck jetzt ihr Limeshainer Publikum sehr, ebenso wie die an das Buch angepasste Verköstigung mit Licher-Pils, für die das Bücherei-Team sorgte. Nach der Lesung stand Jule Heck noch für Fragen und das Signieren ihrer Bücher bereit, was gerne angenommen wurde.

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Offizielle Zusammenarbeit

KOOPERATION Bücherei und Grundschule Limeshain unterzeichnen Vereinbarung

Die Zusammenarbeit zwischen der Bücherei Limeshain und der Grundschule Limeshain hat jetzt einen offiziellen Charakter.

Stine Kockrick, Leiterin der Bücherei, Schulleiterin Christine Pflügner und Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig haben eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben, in der eine strategische Bildungspartnerschaft innerhalb der Kommune etabliert und die Ausgangslage von Bibliothek und Schule für die Vermittlung von Lese- und Informationskompetenz optimiert werden sollen.

 „Für mich ist die Vereinbarung ein Weihnachtsgeschenk“, freute sich Kockrick. Bereits jetzt gehören Teile der Vereinbarung zum Alltag in der Bücherei, die Schule veranstaltet regelmäßig Lesewettbewerbe, bei denen Ludwig und Kockrick in der Jury sitzen. „Es ist nichts, was neu erfunden wurde“, stellte Pflügner fest. „Aber mit der Vereinbarung haben wir ein verbindliches Arbeitsmittel.“ Auch die Schule verfüge über eine Bücherei. „Aber wir wollen die Kinder anregen, nach der Grundschule die Gemeindebücherei zu besuchen.“

Auch Ludwig hob hervor, dass Kinder an Bücher herangeführt werden müssten. „Lesen regt die Fantasie an“, betonte er. Dass nicht nur der Computer bei der Jugend im Mittelpunkt steht, stellte Kockrick fest. Zwei Mal in der Woche hat die Bücherei in Rommelhausen geöffnet. „Bei schlechtem Wetter habe ich die Kinder bei mir“, erzählte sie. Dort können sie nicht nur schmökern, sondern in der Erlebnisecke auch Gesellschaftsspiele spielen oder sich etwas erzählen.

In der Kooperation festgehalten sind der jährliche Besuch der ersten Klassen in der Bücherei und der jährliche Kontakt der vierten Klassen mit der Bücherei zum Welttag des Buches im Frühjahr. Im Internet soll das Leseförderprogramm „Antolin“ genutzt werden. Die Unterstützung des Medienaufbaus zu Sachunterrichtsthemen gehört ebenfalls zur Vereinbarung, ist aber an die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel geknüpft. Über den Leseclub „Bücher-Welpen“ der Bücherei soll ein Informationsaustausch zwischen den Partnern stattfinden. Dazu kommen Autorenlesungen und der Lesewettbewerb.

Quelle: Kreis-Anzeiger 22.12.2014

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Mit Dreimännerwein ins Mittelalter

Die Bücherei Limeshain hatte zu ihrer Veranstaltungsreihe „Lesen in Limeshain“ die Marköbler Autorin Tanja Bruske eingeladen.
In ihrem Roman „Leuchte“ stolpert die Gästeführerin Lisa nach einem Unfall in die Zeit, als die Franzosen das Kinzigtal überfallen. Im mittelalterlichen Marköbel wundert man sich nicht besonders, schließlich trägt sie noch ihr historisches Gewand, aber sie erregt Aufsehen durch das Auffinden einer Frauenleiche. Tanja Bruske hat viele belegte Ereignisse und Personen der damaligen Zeit für ihre Leser zu einer fesselnden Geschichte verbunden. So fühlte sich manch einer der zahlreichen Zuhörer an diesem gemütlichen Abend in der Bücherei doch in das Marköbel des 18. Jahrhunderts versetzt. Dazu trugen sicherlich auch der Drei-Männer-Wein oder das Henkersbier bei, die sowohl in dem Buch vorkommen als auch von dem Bücherei-Team ausgeschenkt wurden. Zusätzlich sorgte die Autorin für eine besondere Atmosphäre durch ihr Gewand des Schokoladenmädchens, einer Figur des Malers Jean-Étienne Liotard.
Abschließend erzählte Tanja Bruske auf die Fragen der Gäste hin noch viel über ihre Tätigkeit des Schreibens und die Überlieferungen und Fiktion des Romans. Doch wie die Fortsetzung heißen wird, verriet sie noch nicht und alle Gäste waren sich einig, dann wieder zu einer Lesung zu kommen.

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"Vor 50 Jahren erstmals durch diese Tür gegangen"

Frühere Rommelhäuser Lehrerin Jule Schwachhöfer kehrt als Autorin zurück - Gemeinsame Lesung mit Gerhard Schrick

Erinnerungen wurden wach bei der Veranstaltung „Lesen in Limeshain“. Stine Kockrick, Leiterin der Gemeindebücherei in Rommelhausen, hatte mit Autorin Jule Schwachhöfer eine ehemalige Lehrerin zu Gast, die in Rommelhausen einst tätig war. „Vor 50 Jahren bin ich das erste Mal durch diese Tür gegangen“, erinnerte sich Schwachhöfer und deutete auf den Eingang der Bücherei, die im Dorfgemeinschaftshaus, dem ehemaligen Schulgebäude, untergebracht ist.

Viel Zeit ist seitdem vergangen. Die ehemalige Lehrerin - sie lebt nach ihren eigenen Worten nun im „postpädagogischen Paradies“ - wohnt heute in Frankfurt. Dort besuchte sie die Universität des dritten Lebensalters (U3L) und belegte Seminare in Kreativem Schreiben. Dabei lernte sie weitere Schreibbegeisterte kennen, die sich auch nach Ende des Seminars zum Schreiben trafen.

Während dieser Treffen entstanden Kurzgeschichten, biografische und weitere literarische Texte sowie neun Kriminalromane und ein Theaterstück. Weil sich keine Verlage fanden, die kostengünstig die Werke veröffentlichen wollten, habe die Gruppe die Idee gehabt, den eigenen UniScripta Verlag ins Leben zu rufen. „Wir machen alles allein“, berichtete dazu Gerhard Schrick. Auch er gehört den kreativen Schreibern an und war nach Rommelhausen gekommen, um - wie Schwachhöfer - sein Buch vorzustellen.

Kockrick freute sich, so viele Interessierte in der Bücherei begrüßen zu können, darunter auch einige ehemalige Schüler und Schülerinnen von „Fräulein Arndt“, wie Jule Schwachhöfer damals noch hieß, sowie Bürgermeister Adolf Ludwig und die Kreistagsbeigeordnete Brigitte Dietz.
Den Auftakt machte Gerhard Schrick und las aus seinem Buch „Altlast“ vor. Sein Krimi spielt am Niederrhein. Rentner Andreas Gerlach erfährt, dass seine Tante Dora vor vielen Jahren einem ungeklärten Verbrechen zum Opfer fiel.

Weil ihm diese Tatsache keine Ruhe lässt, fährt er an den Ort des Geschehens. Doch seine Nachforschungen treffen auf erbitterten Widerstand. Er habe in dem Buch eigene Kindheitserinnerungen und reine Fiktion vermischt, erklärte Schrick. Denn tatsächlich sei seine Tante, Besitzerin eines großen landwirtschaftlichen Hofes, der zu Bauland wurde, ermordet worden. Der Mord sei aber bis heute nicht aufgeklärt, so Schrick. „Vieles sei in der Phantasie entstanden, aber es steckt dennoch viel Heimat darin“, fügte er an. Schrick war für die Geschichte wieder an den Niederrhein, in die Nähe von Xanten, gefahren.

Der 70-jährige machte einst eine Ausbildung im Steinkohlenbergbau, studierte später Soziologie. Tätig war er in Forschung, als Lehrer, in Unternehmensberatung und Politik. 40 Jahre lang lebte er in Berlin, bevor er nach Frankfurt zog.

Jule Schwachhöfers Buch „Tod in der Wetterau“ beruht auf einer wahren Begebenheit. Der seit Jahren in Deutschland lebende Kroate Josip Galic wird tot auf einer Koppel nahe der A 5 bei Friedberg gefunden, brutal ermordet. Spielten Drogen eine Rolle, Autohandel oder private Unstimmigkeiten? Wie zuvor Schrick, verrät auch Schwachhöfer nicht das Ende, sondern machte ihre Zuhörer mit den vorgelesenen Passagen neugierig. Für ihr Buch habe sie die Unterstützung der Friedberger Polizei gehabt, die den Fall vor fünf Jahren tatsächlich löste, erzählte sie. Die Personen seien aber frei erfunden, wobei ihr Zufälle weitergeholfen hätten. Neben der spannenden Handlung werde das Buch auch durch seinen Wiedererkennungswert interessant. Die Kriminalbeamten wohnen in Friedberg, Verbindungen zu Altenstadt und Büdingen werden in dem Buch hergestellt.

Am Ende hatten die Besucher noch viele Fragen an die Autoren. „Wir treten bei Lesungen nie alleine auf“, betonte Schrick. Mindestens zwei Autoren aus der Gruppe seien dann unterwegs. Dass sich aus den Treffen der Hobbyautoren nach dem Besuch der U3Lein eigener Verlag gründete, sei seines Wissen bislang einmalig. „Ich kenne kein anderes Beispiel“, sagte er. Schließlich wurde zum Schluss der Lesung noch die Verbindung von Limeshain und seiner Heimat am Niederrhein gezogen. Denn in Limeshain waren einst die Römer ansässig, wie der Limes vor der Haustür beweist. Und auch am Niederrhein wie im Gebiet um Xanten lebten einst die Römer.

Quelle: Kreis-Anzeiger 28.03.2012

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