Das 1979 erbaute Verwaltungsgebäude der Gemeinde Limeshain in Himbach ist durch die Vergrößerung der Kommune und neu hinzukommende Aufgaben in der Verwaltung zu klein geworden. Durch einen Erweiterungsbau sollen die notwendigen Flächen geschaffen und gleichzeitig der Bestand saniert werden.
Die Finanzierung der Maßnahme erfolgt aus Mitteln des Konjunkturpaketes II.
Durch die Baumaßnahme wird die vorhandene Nutzfläche um insgesamt 285,50 m² vergrößert. Davon liegen 208,81m² im Erdgeschoss, zusätzlich entsteht eine Ausbaureserve im Dachgeschoss von 76,5 m².
Geplant ist ein zweigeschossiger Anbau auf der Rückseite des bestehenden Verwaltungsbaus mit Raumreserve im Dachgeschoss für späteren Ausbau (Archiv oder zusätzliche Büroflächen). Die Errichtung des Gebäudes ist in konventioneller Bauweise als Massivbau mit Wärmedämmverbundsystem geplant. Die Dacheindeckung ist mit Alu-Wellplatten vorgesehen, die Fassaden sollen teils verputzt, teils mit farbigen Panelen verkleidet werden.
Besonderer Wert wird seitens der Gemeinde auf die Barrierefreiheit des Neubaus gelegt.
Im Anbau sind neben der Erweiterung des bestehenden Foyers Büroräume für die Verwaltung, eine Teeküche, WC-Anlagen und ein Kopierraum vorgesehen. Zusätzlich entsteht ein überdachter Außensitzplatz. Der Dachraum bleibt zunächst unausgebaut und soll als Lagerraum / Archiv dienen, er bildet jedoch auch eine Raumreserve für einen späteren Ausbau zu Büroräumen.
Im bestehenden Gebäude wird die Schrankwand zwischen dem Besprechungsraum und dem danebenliegenden Büro durch eine Schiebewand ersetzt, so dass bei Bedarf ein großer Besprechungsraum für 20 Personen entsteht, der jedoch im Normalfall als Personalaufenthaltsraum genutzt wird. Der Server wird eingehaust. Die bisherige Teeküche wird als Abstellraum umgenutzt und erhält eine Verbindungstür zum danebenliegenden, bisher nur von außen zugängigen Abstellraum, in dem zusätzlich noch eine Treppe zur Erschließung des Dachgeschosses eingebaut wird.
Für Personal und Besucher stehen auf dem Grundstück genügend Parkplätze zur Verfügung. Gemäß Stellplatzsatzung sind nach Abschluss der Baumaßnahme zusätzlich 4, d.h. insgesamt 16 Stellplätze erforderlich, die bereits zum jetzigen Zeitpunkt vorhanden sind.
Der Bauantrag wurde am 10.08.2009 gestellt und die Baugenehmigung in Rekordzeit bereits am 07.09.2009 erteilt.
Zur Erkundung der vorhandenen Untergrundverhältnisse wurde ein Baugrundgutachten erstellt.
Der Auftrag für die Erd- Mauer- Betonarbeiten wurde im Dezember 2009 an die Firma Köhres aus Lich erteilt. Der Baubeginn ist erfolgt, die Fertigstellung des Rohbaus ist spätestens im April 2010 vorgesehen.
Für alle Gewerke wird eine beschränkte Ausschreibung durchgeführt. Bei der Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes werden vorwiegend Firmen aus der näheren Umgebung berücksichtigt. Derzeit sind die Zimmerer-, Dachdecker- und Spenglerarbeiten sowie die Haustechnikgewerke in der Vorbereitung, die Leistungsverzeichnisse werden ab Februar verschickt, ab Ende März soll dann mit den jeweiligen Arbeiten begonnen werden.
Die Ausschreibung der Ausbaugewerke erfolgt anschließend sukzessive entsprechend dem Baufortschritt.
Während der Baumaßnahme darf es zu keiner Beeinträchtigung des Rathausbetriebes kommen. Die Bauarbeiten, die Anlieferung und Lagerung von Material etc. finden auf der Rückseite des Rathauses statt, der Zugang zum Rathaus und der Parkplatz bleiben von den Arbeiten unberührt. Erst kurz vor Fertigstellung des Erweiterungsbaus wird die Verbindung zwischen Alt- und Neubau hergestellt durch Ausbauen des großen Foyerfensters.
|