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Vorstellung des Seniorenheims in Hainchen

Mit den folgenden Ansichten möchten wir den geplanten Bau des Seniorenheims in Hainchen näher vorstellen.

Durch klicken auf den entsprechenden Text öffnet sich die gewünschte Ansicht.

 
 
West Ansicht Seniorenheim

Süd Ansicht Seniorenheim

   
Ost Ansicht Seniorenheim Nord Ansicht Seniorenheim
   

 

Krankengymnastik und Pflegedienste in Limeshain

Praxis für Krankengymnastik
Sabine Schmaus
Talweg 4
63694 Limeshain-Rommelhausen
Telefon-Nr.: (0 60 47) 9 87 96 17
E-Mail: info@praxis-schmaus.de
Homepage: www.praxis-schmaus.de

 
Pflegedienst Andrea
Meisenring 32 a
63694 Limeshain-Himbach
Telefon-Nr.: (0 60 48) 95 12 02
Telefax: (0 60 48) 95 12 03
Mobil: (01 71) 84 18 27 04
E-Mail: pflegedienstandrea@onlinehome.de
 

Seniorenhilfe Zinn GbR
Stefan und Sandra Zinn
Steingasse 3 a
63694 Limeshain-Rommelhausen
Telefon-Nr.: (0 60 47) 98 56 18
Telefax: (0 60 47) 98 56 17
Mobil: (01 72) 4 41 70 09
E-Mail: szseniorenhilfe@aol.com

 

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Hainchen bekommt ein Seniorenheim

Mehrheitsbeschluss: Standort ist das vieldiskutierte Grundstück am Dorfgemeinschaftshaus

Die Gemeindevertretung Limeshain hat für die Errichtung eines Seniorenheims im Ortsteil Hainchen grünes Licht gegeben. Auf seiner Sitzung vom 13.09.2011 beschloss das Parlament mehrheitlich, das Grundstück am Dorfgemeinschaftshaus zur Verfügung zu stellen. Wie Bürgermeister Adolf Ludwig erklärte, soll dort ein interkommunales Projekt „Wohnen und Leben im Alter“ als Dependance-Modell für die Gemeinden Limeshain, Hammersbach, Neuberg und Ronneburg entstehen. Träger sind die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Die Umsetzung des Projekts, das 30 Senioren Platz bieten wird, soll im nächsten Jahr erfolgen. Die erforderlichen Mittel werden 2012 bereitgestellt. In die Beratungen eingebunden ist der Entwurf eines Erbbauvertrages. Bislang ungeklärte Vertragspassagen sollen dem Haupt- und Finanzausschuss zur Beratung vorgelegt werden.

Ludwig appellierte an die Gemeindevertreter für eine Zustimmung. „Ich finde das Grundstück gut. Es ist das einzige, das vom Sozialministerium genehmigt wurde und gefördert wird“, verteidigte der Rathauschef den Standort, um den es im Vorfeld Kritik aus der Bevölkerung gab. Das Grundstück liege im Ortsmittelpunkt von Hainchen und die Senioren würden somit in die Gesellschaft eingebunden. „Wir haben in dem Zusammenhang die Gelegenheit, an dieser Stelle eine Begegnungsstätte entstehen zu lassen“. Dabei soll auch das bestehende Dorfgemeinschaftshaus teilweise saniert werden. Neben einer neuen Toilettenanlage soll es barrierefrei umgebaut werden. „Für die Sanierung erhalten wir Zuschüsse in Höhe von 50 Prozent“, erklärte Ludwig. In der Diskussion regte er auch die Einrichtung eines Dorfladens an, der in die Bezuschussung mit eingebunden wäre.

Die Errichtung eines Seniorenheims in der Gemeinde in Form eines Dependance-Modells zusammen mit anderen Kommunen sei die einzige Möglichkeit, überhaupt, so eine Einrichtung in Limeshain zu bekommen, betonte Ludwig. Der geplante Bau füge sich harmonisch in den vorhandenen Baubestand ein. „Und wir brauchen nicht erst noch einen Bebauungsplan“. Mit dem Vogelschutzverein, der bislang ein Gebäude neben dem DGH habe, das aber abgerissen wird, sei er im Gespräch, antworte Ludwig auf eine Frage von Grünen-Fraktionschef Heiko Ruppert. Überlegungen gebe es, in den Krautgärten eine Alternative zu finden. Bei der Abstimmung machte Ruppert deutlich, dass sich seine Fraktion enthalten wird. „Nicht weil wir gegen ein Seniorenheim sind“, erklärte er. „Sondern weil wir nicht in den Ausschüssen vertreten sind“, fügte er an. Dort werde die Fraktion aber ihre beratende Funktion wahrnehmen. Für das Gesamtprojekt werden Fördermittel beantragt, sagte Ludwig. Die Gesamtkosten und der Anteil der Gemeinde werden bald ermittelt. Die Abbruchkosten des westlichen Gebäudeteils des Dorfgemeinschaftshauses und des ehemaligen Pausenhofs mit den Toilettenanlagen seien von der Gemeinde zu tragen. Die Abbruchkosten des ehemaligen Feuerwehrhauses und des Gebäudes des Vogelschutzvereins seien vom Projektträger zu zahlen.

Quelle: Kreis-Anzeiger 15.09.2011

 

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Dietz: Land will Dependance-Modell finanziell fördern

Eine „frohe Kunde aus Wiesbaden“ gibt es für Limeshain sowie drei Gemeinden aus dem Main-Kinzig-Kreis, die einen Antrag auf Förderung des unter den Namen „Dependance-Modell“ firmierenden kreisgrenzenübergreifenden Pflegeprojektes durch das Land gestellt hatten. Wie der CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Dietz nun mitteilt, habe das Hessische Sozialministerium diese Förderung nun in Aussicht gestellt.

„Im Mittelpunkt des Dependance-Modells steht das Ziel, älteren und pflegebedürftigen Menschen ein Leben in vertrauter Umgebung zu ermöglichen“, erklärte der Abgeordnete. „Insbesondere für den ländlichen Raum, wo es nicht möglich ist, in jeder Gemeinde eine eigene Pflegeeinrichtung zu finanzieren, hat dieses Modell Zukunft.“ So sieht das Dependance-Modell vor, gemeinsam mit den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises in den beteiligten Gemeinden kleine Einrichtungen zu eröffnen, die in die kommunalen Strukturen eingebunden und unter einer gemeinsamen Leitung organisiert werden.

Wie Dietz erfahren habe, habe dieses Konzept auch in Wiesbaden von seiner zukunftsorientierten Modellhaftigkeit für den ländlichen Raum überzeugen können, sodass ein entsprechendes Schreiben des Hessischen Sozialministeriums mit einer Förderzusage für das Jahr 2012 bereits an den Landrat unterwegs sei.

„Die Förderung durch das Hessische Sozialministerium war für die Beteiligten eine wesentliche Voraussetzung, um dieses Projekt realisieren zu können. Es freut mich daher umso mehr, dass das Land der Förderung zugestimmt hat. Nun kann ein Angebot geschaffen werden, das finanzierbar ist, aber vor allem den Wünschen und Bedürfnissen unserer älteren Mitmenschen entspricht“, sagte Dietz.

Quelle: Kreis-Anzeiger 25.05.2011

 

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Bald ein Seniorenheim mit 30 Plätzen in Limeshain?

Vier Gemeinden planen sogenanntes Dependance-Modell mit den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises - Landesförderung in Aussicht

In naher Zukunft soll in der Gemeinde Limeshain eine Pflegeeinrichtung entstehen, die es älteren und pflegebedürftigen Menschen aus der Gemeinde ermöglicht, in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben. Weil eine Kommune mit rund 5.500 Einwohnern ein solch kleinräumige Lösung, die 30 Bewohnern Platz bieten soll, alleine nicht stemmen kann, wurde im Laufe des vergangenen Jahres eine Idee entwickelt, mit anderen Gemeinden, die die gleichen Ziele verfolgen, kreisübergreifend zusammen zuarbeiten.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz der Bürgermeister der Gemeinden Limeshain sowie Hammersbach, Neuberg und Ronneburg und des Geschäftsführers der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, Dieter Bien, stellte der Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises, Dr. André Kavai, im Alten- und Pflegezentrum in Hanau die Pläne für ein „Dependancemodell für Leben und Wohnen im Alter“ unter der Trägerschaft des Alten- und Pflegezentrums des Main-Kinzig-Kreises vor. „Besonders für den ländlichen Raum, wo es nicht möglich ist, in jeder Gemeinde eine eigene Pflegeeinrichtung zu finanzieren, hat dieses Modell Zukunft“, gab sich Kavai optimistisch.

Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig plant, die Pflegeeinrichtung möglichst zentral in der Ortsmitte von Hainchen in der Nähe des bestehenden Dorfgemeinschaftshauses anzusiedeln, weil hier genügend Fläche vorhanden sei.

Die Alten- und Pflegezentren, die in den vier Gemeinden geplant sind, sollen in die kommunalen Strukturen mit eingebunden und unter einer gemeinsamen Leitung organisiert werden. Angeboten werden soll eine teil- und vollstationäre Pflege, die nach dem Prinzip der Hausgemeinschaften organisiert wird. Die Förderung durch das Hessische Sozialministerium sei für alle eine wesentliche Voraussetzung, um das Projekt zu realisieren, sagte Kavai. „Doch wir würden das Projekt nicht vorstellen, wenn wir nicht gute Karten hätten“, so der Kreisbeigeordnete und verwies auf „vorsichtig grünes Licht aus dem Sozialministerium“. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, „dass wir für 2012 die Zusage zur Förderung erhalten“. Gefördert würden dann 70 Prozent der Kosten. „Davon ist die Hälfte ein Zuschuss und die andere Hälfte ein zinsloses Darlehen“, erläuterte Kavai.

Der Kreisbeigeordnete betonte die Synergieeffekte, die ein solches - bislang in Hessen einmaliges - Projekt habe. Gerade im Bereich Personal, Essen und Wäsche lasse sich wirtschaftlich arbeiten. Dennoch sollen die Einrichtungen auf die Bedürfnisse der jeweiligen Gemeinde zugeschnitten sein. Gleichzeitig sollten sie Begegnungsstätten sein, in die das soziale Leben der Gemeinde mit eingebracht wird.

Die vier Bürgermeister erklärten dazu unisono, wie sehr ihnen die Möglichkeit am Herzen liege. Wie seine Kollegen machte Ludwig die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung für seine Gemeinde deutlich. Derzeit sind in Limeshain gut 1.000 Bürger über 65 Jahre alt, in fünf Jahren werden es 1.150 sein und im Jahr 2032 sogar 1.545 Menschen. Umfragen unter den Senioren hätten ergeben, dass sie im Bedarfsfall in einer wohnortnahen Einrichtung betreut werden möchten.

Ludwig verwies auf die bereits bestehende Zusammenarbeit mit dem benachbarten Hammersbach im Abwasserverband und dem geplanten interkommunalen Gewerbegebiet mit Hammersbach und der Stadt Büdingen.

Anschließend präsentierten die Architekten Ulrich Heitzenröder und Klaus Hartmann ein Grundrisskonzept eines. Auf 1.500 Quadratmetern soll ein eingeschossiges Gebäude für 30 Bewohner entstehen. Das gesamte Investitionsvolumen für alle vier Einrichtungen beträgt elf Millionen Euro. In dem Gebäudekomplex sind jeweils drei Hausgemeinschaften mit jeweils zehn Bewohnern vorgesehen. Ein zentraler Gemeinschaftsbereich mit Küche und Wohnzimmer ist ebenfalls geplant. Denn, wenn gewünscht, könnten die Bewohner auch beim Kochen mithelfen.

Quelle: Kreis-Anzeiger 18.02.2011

 

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Das Thema Demenz aus der Tabuzone holen

Im Wetteraukreis leiden 3.000 Menschen an der Krankheit – Informationstag in Limeshain

Rund um das Thema Demenz ging es am Informationstag, der in der Limeshalle in Himbach stattfand. Limeshains Bürgermeister Adolf Ludwig begrüßte dazu den Schirmherrn der Veranstaltung, den Sozialdezernenten des Wetteraukreises Oswin Veith, die Vorsitzende der Gemeindevertretung Kirsten Breithaupt, die Kreistagsabgeordnete Brigitte Dietz sowie die zahlreichen Teilnehmer, die den Besuchern zu Fragen über Pflege im Alter mit Schwerpunkt dementiell erkrankter an ihren Informationsständen Rede und Antwort standen.

Es wurden außerdem Vorträge zu ausgesuchten Themen angeboten. In den Pausen sorgten die Konzertpianistin Andrea Reinelt und der Chor „Joyful Voices“ für musikalische Unterhaltung. Die Bewirtung wurde vom Sozialverband VdK organisiert. Ein Gottesdienst zum Abschluss mit Pfarrerin Renate Schubert rundete den Informationstag ab.

„Die Krankheit Demenz stellt ein großes Problem für unsere Gesellschaft dar, dem wir uns stellen müssen“, sagte Ludwig. „Weil es nicht allein mit professioneller Hilfe bewältigt werden kann, ist es wichtig, ehrenamtliche Hilfe zu stärken“. Die Gemeinde Limeshain stellt eine familienfreundliche Politik in ihren Mittelpunkt, die sich auch den Senioren widmet, erklärte Ludwig. So gründete sich eine Gruppe Ehrenamtlicher, die sich mit der Thematik „Senioren – Leben und Wohnen im Alter“ beschäftigt. Mit Tina Möller steht in der Verwaltung eine Mitarbeiterin zur Verfügung, die als Ansprechpartner für die älteren Mitbürger fungiert „und die Wege zu den Ämtern kürzer macht“, sagte Ludwig. Die Errichtung eines Dorfladens im Himbacher Ortskern soll älteren Mitbürgern eine nahe Einkaufsmöglichkeit bieten sowie Kommunikationsmittelpunkt sein. Nicht zuletzt gibt es die Villa Anni in Rommelhausen. Dort werden jeden Mittwoch dementiell Erkrankte von qualifizierten Fachkräften, darunter auch ehrenamtliche Kräfte, durch den Sozialverband VdK betreut. Geplant ist weiterhin eine Pflegeeinrichtung in der Gemeinde in Form eines Dependencemodells gemeinsam mit Nachbarkommunen und mit Unterstützung durch den Main-Kinzig- und den Wetteraukreis unter der Trägerschaft des Alten- und Pflegezentrums des Main-Kinzig-Kreises, berichtete Ludwig.

Schirmherr Oswin Veith erklärte, dass mit der steigenden Anzahl älterer Menschen sich auch die Gesellschaftsstruktur verändert. Gleichzeitig nehmen die altersspezifischen Erkrankungen zu. Gerade die Demenzerkrankungen bedürfen besonderer Maßnahmen. Zurzeit gibt es in Deutschland zwischen 1,2 und 1,4 Millionen Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Im Wetteraukreis zählt die Statistik rund 3.000 Erkrankte. „Doch die Dunkelziffer liegt höher“, sagte Veith. „Wir müssen auf die Entwicklung vorbereitet sein und der Kreis tut das gut“, ergänzte er. Mit der Einrichtung des Pflegestützpunktes des Wetteraukreises in Büdingen sei der richtige Schritt getan. Dort gibt vielfältige Hilfe bei Fragen rund um Pflege und Versorgung, sagte Veith. Er bedankte sich beim Arbeitskreis Demenz des Wetteraukreises für die Ausrichtung des Infotag Demenz. „Eine derartige Informationsveranstaltung kann helfen, das Thema Demenz aus der Tabuzone zu holen“, stellte Veith fest und würdigte die Organisation.

Quelle: Kreis-Anzeiger 05.04.2011


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Wie man den Alltag erleichtern kann

Hilfsangebote für Betroffene und Angehörige standen in der Limeshalle im Mittelpunkt

Informationen über die Krankheit selbst sowie über die Möglichkeiten der Unterstützung für Betroffene und Angehörige gab es beim Informationstag Demenz in der Limeshalle. Claudia Koch von der Freiwilligenagentur Altenstadt-Aktiv, die im Arbeitskreis Demenz des Wetteraukreises mitarbeitet, moderierte eine Podiumsdiskussion. „Das ist der Preis der Langlebigkeit“, sagte Dr. Roger Vanderpuye, ehemaliger Oberarzt der William Harvey-Klinik in Bad Nauheim. Die Medizin habe noch nicht alle Facetten der Krankheit erfasst.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Hilfsangebote. Hannelore Schüssler vom VdK Hessen-Thüringen nannte Beispiele zur halbtägigen Betreuung in Einrichtungen wie der Villa Anni in Rommelhausen. Diese Art der Betreuung könne über die sogenannte Pflegestufe 0 abgerechnet werden. Christa Wirsing vom Pflegedienst Wirsing in Altenstadt berichtete vom Café Malta. In Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst werden in der Begegnungsstätte des katholischen Pfarrzentrums in Altenstadt an Demenz Erkrankte jeden Dienstag betreut. Außerdem bietet der Pflegedienst stundenweise häusliche Betreuung an.

Das Seniorenzentrum Am Wannberg in Hirzenhain ist eine Tagesstätte für demenzkranke und pflegebedürftige Personen, stellte die Mitbegründerin des Pflegezentrums Pirja Plock vor. Die Finnin berichtete, dass sich in ihrer Heimat solche Einrichtungen schon seit mehr als 20 Jahren bewährten. Ein Demenz-Café für Betroffene und Angehörige bietet das Freiwilligen Zentrum aktiv Bad Nauheim an. Jeden zweiten Freitag im Monat gibt es Betreuung für die Erkrankten und gleichzeitig einen Erfahrungs- und Informationsaustausch für Angehörige, erklärte Ingrid Schmidt-Schwabe.

Christa Keller vom Pflegestützpunkt des Wetteraukreises gab Einblick in die Arbeit dieser Einrichtung in Büdingen. Der Stützpunkt ist Anlaufstelle für Pflegebedürftige, pflegende Angehörige und Menschen mit Behinderung. Auskunft und Beratung zur Auswahl und Inanspruchnahme von Sozialleistungen und Hilfsangeboten gehören ebenso dazu wie die Koordinierung einer wohnortnahen Versorgung und Betreuung.

Angesprochen wurde auch die Ausbildung ehrenamtlicher Betreuer. Bürgermeister Adolf Ludwig wies auf das neue Angebot der Gemeinde Limeshain hin, die in Zusammenarbeit mit dem VdK und dem Pflegestützpunkt im Herbst eine Ausbildung zum Demenz/Alltagsbegleiter anbietet. Die Gemeinde übernimmt 50 Prozent der Ausbildungsgebühr. Auch beim Malteser Hilfsdienst kann eine solche Ausbildung erfolgen, ebenso wie bei der FAB, gemeinnützige Gesellschaft für Frauen, Arbeit Bildung. Sie spricht Arbeitslosengeld-Empfänger an, eine Qualifizierung zur Betreuungskraft zu machen, um damit den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.

Über seine Angebote informierte auch das Haus Vogelsberg in Gedern. Heimleiterin Annette Göbel hatte die großen Handpuppen Lotte und Otto mitgebracht, um zu demonstrieren, wie auf diese Art der Kontakt zu Dementen vereinfacht werden kann. Vertreten waren auch die Diakonie, die Arbeiterwohlfahrt, die Seniorenhilfe Zinn aus Limeshain, das Alten- und Pflegeheim Ziegler aus Wölfersheim, die Sanitätshäuser Bußfeld und Schiller sowie Rosenkranz Scherer.

Quelle: Kreis-Anzeiger 05.04.2011

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Tagesbetreuung für Demenzkranke „Villa Anni“ ist eröffnet

In Limeshain-Rommelhausen konnte die Tagesbetreuung für Demenzkranke in der „Villa Anni“, unter der Leitung des Mobilen Dienstes des VdK Hessen-Thüringen eröffnet werden. „Villa Anni“ ist in einer Privatwohnung untergebracht. Die Idee, aus der ehemaligen Wohnung von Anni Pitterka eine Tagesbetreuungsstation für Demenz- und an Alzheimer erkrankte Menschen einzurichten, stammte von Claudia und Karl-Johann Orth. Für sie ist es keine Frage, ihre Mutter zu Hause zu betreuen.
Menschen, die unter Demenz leiden, benötigen rund um die Uhr Betreuung. Das heißt, es muss von den Angehörigen sehr viel Zeit aufgewendet werden. Dies stellt eine enorme Belastung für die Betreuer dar. Um die Angehörigen zu entlasten, besteht nun die Möglichkeit einer Tagesbetreuung für die Erkrankten, und zwar jeden Mittwoch von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Die Betreuung wird von ausgebildetem Fachpersonal und ehrenamtlichen Helfern durchgeführt.

In heimischer, behindertengerechter Umgebung, wird gemeinsam gekocht, gesungen und gebastelt. Bei schönem Wetter kann der Garten mit genutzt werden. Die Familie Orth stellt ihre Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. Das Projekt wird von der Gemeinde Limeshain mit 2.000 Euro im Jahr bezuschusst.

Bürgermeister Adolf Ludwig ist erfreut, dass in Limeshain eine Tagesbetreuungsstation geschaffen wurde.

Interessierte können sich mit Frau Hannelore Schüssler, Telefon-Nr. (0 69) 43 50 81 oder mit Frau Silke Kempf (Projektleiterin), Telefon-Nr. (0 15 78) 8 20 08 68 in Verbindung setzen.

Spenden sind willkommen und um die Betreuung langfristig zu gewährleisten, werden auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht.
Wer das Haus „Villa Anni“ finanziell oder ehrenamtlich unterstützen möchte, kann sich bei der Gemeinde Limeshain, Frau Clesle und Frau Schmitt, Telefon-Nr. (0 60 48) 96 11 25 melden.

Die Bilder lassen sich durch anklicken vergrößern ...

     
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