Seniorenweihnachtsfeiern


Folgend möchten wir sowohl textliche als auch bildliche Eindrücke zu den Seniorenweihnachtsfeiern der Gemeinde Limeshain geben.


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 Seniorenweihnachtsfeier
Fröhliche und besinnliche Seniorenweihnachtsfeier
Die Gemeinde Limeshain und die Arbeiterwohlfahrt Hainchen hatten die Limeshainer Seniorinnen und Senioren mit ihren Partnern zur jährlichen Seniorenweihnachtsfeier in die festlich geschmückte Limeshalle zu Himbach eingeladen. Weit über 200 Seniorinnen und Senioren sind der Einladung, zur schon traditionellen Weihnachtsfeier gefolgt.

Zur Einstimmung der besinnlichen Feier sang der Gospelchor „Joyful Voices“ ein Repertoire deutscher und internationaler Weihnachtslieder.
Bürgermeister Adolf Ludwig begrüßte als Gäste, die 1. Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch des Wetteraukreises, Brigitte Dietz als Mitglied des Kreisausschusses, die 1. Beigeordnete der Gemeinde Gudrun Gimplinger, den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Thorsten Clesle, die Mitglieder des Gemeindevorstands, die Mitglieder der Gemeindvertretung, den Vorsitzenden der AWO Klaus Hühn, Mitglieder der Diakonie, des VdK sowie alle anwesende Seniorinnen und Senioren.
In seiner Rede betonte der Bürgermeister, überall klingt die weihnachtliche Zeit, Kerzen erhellen die dunkle Jahreszeit, der Duft von Weihnachtsgebäck zieht durch die Straßen. Dem nahenden Fest kann und will sich niemand entziehen. Denn gerade Weihnachten übt für die Menschen eine ganz eigene Faszination aus. Auch wenn der Glanz, den das Fest für jeden einzelnen hatte, als er kleiner war, mit zunehmenden Alter etwas verblasst, ist doch jeder ob Groß oder Klein, von dieser besonderen Atmosphäre sehr angetan. Nach der Rede wandte sich Adolf Ludwig nochmals an die Anwesenden, man solle im weihnachtlichen Trubel und Stress, sich Zeit nehmen und auf andere Menschen und den Nachbarn zugehen und ihnen zuhören. Gerade in dieser Zeit sollten wir an kranke und hilfsbedürftige Menschen denken, ihnen Hilfe und Unterstützung anbieten. Er dankte allen Organisatoren und den vielen helfenden Händen, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben.

Thorsten Clesle zitierte ein chinesisches Sprichwort „Besser ist es, ein Licht anzuzünden, als auf die
Dunkelheit zu schimpfen“ und ging auf die Veränderung der Gesellschaft ein. Er hatte eine Kerze mitgebracht, um diese im Beisein der Anwesenden anzuzünden. Hierfür wurde er mit Applaus bedacht.

Die Kinder der Kita „Sonnenkäferland“ Rommelhausen führten das bekannte Märchen „Hänsel und Gretel“ unter viel Beifall auf. Markus Karger brachte mit den Erläuterungen zur „Hessischen Weihnacht“ und mit der Geschichte „Wie feiern Hessen Weihnachten“ alle zum Schmunzeln. Zwischen den beiden Auftritten gab es Kaffee und Kuchen bei weihnachtlicher Musik und viele anregende Gespräche unter den Senioren.
Bürgermeister hält Rede bei Seniorenweihnachtsfeier
Besinnliche Seniorenweihnachtsfeier
Die Gemeinde Limeshain und die Arbeiterwohlfahrt Hainchen hatten die Limeshainer Senioren mit ihren Partnern zur jährlichen Seniorenweihnachtsfeier in die festlich geschmückte Limeshalle zu Himbach eingeladen. Weit über 250 Seniorinnen und Senioren sind der Einladung, zur schon traditionellen Seniorenweihnachtsfeier gefolgt.

Zur Einstimmung der besinnlichen Feier sang der Chor der Landfrauen Himbach unter der Leitung von Werner Dörr einen Reigen der schönsten alten und neuen Weihnachtslieder.

Bürgermeister Adolf Ludwig begrüßte als Gäste, die Sozialdezernentin Stepfanie Becker-Bösch des Wetteraukreises, die Mitglieder des Gemeindevorstands, die Mitglieder der Gemeindvertretung, sowie alle Anwesenden der Gemeindeverwaltung.

Bürgermeister Ludwig erzählte die Geschichte von der „Der kleinen Trompete“. Die kleine glanzlose Messingtrompete hing lange, lange Zeit achtlos am alten Kleiderschrank auf dem Spitzboden im Haus des Stadtapothekers. Man hatte sie einfach vergessen. Die Zeit nahm ihr den Glanz und machte der einst roten Troddel grau und verstaubt. Ein Windzug blies die Trompete ans Fensterkreuz so dass sie auf den unter ihr liegenden Marktplatz schauen konnte, wie zwei Jungen von den „Stadtpfeifern“ einen Schneemann bauten. Unsere Weihnachtslieder wären viel schöner wenn wir eine Trompete hätten, das konnte die kleine Trompete nur bestätigen. „Ach wenn der Wind mich doch abreißen könnte, solange die Jungen noch da sind, würde ich wieder Weihnachtslieder spielen“. Der Wind blies, so dass das morsche Band an der Trompete zerriss und sie direkt dem Schneemann vor die Füße fiel, was kaum zu glauben war. Die Jungen waren erstaunt und meinten, wenn wir die putzen, glänzt die wie richtiges Gold. Und so kam es, dass auf der kleinen Trompete am Christabend viele Weihnachtslieder geblasen wurden. So schön war das Weihnachtssingen der „Stadtpfeifer“ noch nie gewesen. Den alten Kleiderschrank, den hat der Apotheker vom Spitzboden herunterschaffen lassen. Die kleine Trompete hatte er nicht vermisst, die lag goldglänzend mit einer prächtigen Troddel in einem Holzkasten unter dem kerzenschimmernden Tannenbaum auf dem Gabentisch der Stadtpfeiferbrüder Thomas und Gottfried.
Nach der kleinen Geschichte wandte sich Adolf Ludwig nochmals an die Anwesenden, man solle im weihnachtlichen Trubel und Stress, sich Zeit zu nehmen und auf andere Menschen und den Nachbarn zugehen und ihnen zuhören, damit sie nicht vergessen sind. Er dankte allen Organisatoren und den vielen helfenden Händen, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben.

Die Kinder des Kinderhorts in Hainchen sangen und spielten die Weihnachtsgeschichte von Maria und Josef. Bei der nachfolgenden Kaffeetafel gab es viele anregende Gespräche unter den Senioren.
Theatervorstellung der Kinder während der Seniorenweihnachtsfeier
Zeit für Freude und ein Lächeln
WEIHNACHTSFEIER Gemeinde Limeshain lädt Senioren in die Limeshalle ein / Programm mit Chorgesang, Märchen und Theater

Die Botschaft von Weihnachten, Gedanken über Freude, die Bedeutung eines Lächelns, bekannte Weihnachtslieder und dazwischen eine Eiskönigin: Die Weihnachtsfeier der Gemeinde Limeshain für ihre älteren Bürger war eine gelungene Einstimmung auf die Festtage.

Bürgermeister Adolf Ludwig wählte für seine Rede in der Limeshalle das Gedicht des evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer „Von guten Mächten“ zum Motto. Von Ruhe und Besinnlichkeit ist die Rede, von Dankbarkeit und menschlicher Nähe. Anderen eine helfende Hand anzubieten und dem Nächsten zuzuhören sollte auch über die Weihnachtszeit hinaus im Leben eine wesentliche Rolle spielen.

Nico Emmerich, der Vorsitzende der Gemeindevertretung, hob hervor, wie wichtig es sei, sich ein Lächeln zu schenken. Es sei nur eine kleine Geste, die aber viel erreichen könne. „Häufig vergessen wir zu lächeln, weil sich das Denken in einer hektischer werdenden Zeit verändert hat.“ Nico Emmerich wandte sich an seine Zuhörer, die mehr Zeit hätten und damit mehr Raum für Freude und ein Lächeln. „Deshalb fühlen sich Enkel auch so wohl bei ihren Großeltern.“

Der gemischte Chor der Ruth’schen Freien Sängervereinigung unter der Leitung von Michael Schnadt erfreute die Senioren mit internationalen Weihnachtsliedern und lud zum Mitsingen ein. Viel Freude bereiteten die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte aus Himbach. Sie hatten das Märchen von der Eiskönigin zusammen mit ihren Erzieherinnen einstudiert. Kita-Leiterin Beate Bandur fasste die Geschichte zunächst zusammen und sprach in dem Zusammenhang über das Vertrauen und wie wichtig es für das Zusammenleben sei. Tradition hat mittlerweile auch der Auftritt der Theatergruppe „Grenzenlos“ mit seiner eigenen Weihnachtsgeschichte. Zwischen den Beiträgen blieb genügend Zeit für Gespräche und den Austausch über Neuigkeiten, während Werner Dörr am Keyboard leise Weihnachtsmusik erklingen ließ.