Einmal im Monat backen Monika Zinn, Ingrid Möller und Bettina Dietzel Kuchen, der zusammen mit frisch gekochtem Kaffee an einem ausgewählten Donnerstag zwischen 14.30 und 17 Uhr in den Räumlichkeiten des früheren Dorfladens angeboten wird. „Wir haben mittlerweile einen Pool an weiteren Kuchenbäckerinnen und -bäckern, die uns immer gerne unterstützen“, erzählt Monika Zinn. Einen Namen hat sich darunter Karl Heinz Markgraf gemacht, der regelmäßig seine Nussecken backt, die unter anderem die inzwischen bekannte Wildkirsche mit dem wissenschaftlichen Namen Myrobalane in Form von Marmelade enthält. Das Obst wurde am Verbindungsweg zwischen Hainchen und Himbach entdeckt. An welchem Donnerstag das Dorfcafé öffnet, wird frühzeitig bekanntgeben. Zum einen auf den Tafeln am Gebäude, die rechtzeitig auf den Termin hinweisen. Dann hängt auch eine Fahne vor dem Laden, damit jeder weiß „heute gibt es Kaffee und Kuchen“. Das Dorfcafé ist zu einem Begegnungstreff für Jung und Alt geworden. „Wir sind nicht nur ein Seniorencafé“, so Monika Zinn. „Wenn der Bus an der Haltestelle vor der Tür hält, kommen auch mal Jugendliche, die aus der Hand ein Stück Kuchen futtern“. Auch Fahrradfahrer, die zufällig vorbeikommen, haben schon Halt gemacht. Vor Weihnachten wurden Weihnachtsgeschichten vorgelesen und Kinder der benachbarten Kindertagesstätte trugen Weihnachtslieder vor. Durchschnittlich 50 Besucher zählt das Team an jedem Donnerstag. Die Idee für das Dorfcafé wurde beim Weihnachtsmarkt 2024 in geselliger Runde vor dem DGH in Hainchen geboren und innerhalb kürzester Zeit umgesetzt. Für die Unterstützung durch die Gemeinde bedankte sich die Gruppe bei Bürgermeister Adolf Ludwig. Der wiederum dankte dem Team für das Angebot, das für das soziale Miteinander im kleinsten Limeshainer Ortsteil sorgt. Hilfe gab es von der evangelischen Kirchengemeinde in Hainchen, die die Bestuhlung zur Verfügung stellt. Das notwendige Geschirr kommt vom Partyservice Zinn. Der nächste Termin für das Dorfcafé steht auch schon fest – es ist der 23. April.
