Barrierefreies Limeshain

Barrierefreies Limeshain


Ihre Meinung ist uns wichtig!

Im Rahmen des Projektes "Barrierefreies Limeshain" wurde ein Fragebogen konzipiert, um Anregungen von Bürger*innen in Bezug auf die Barrierefreiheit zu sammeln. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um die Fragen zu beantworten.

Hier gelangen Sie zum Fragebogen.


Haben Sie das Gefühl, dass es genügend (barrierefreie) Sitzgelegenheiten in Limeshain gibt?

Ihre Meinung ist gefragt! Mitdiskutieren und mitgestalten ist erwünscht!
Limeshain soll (noch) barrierefreier gestaltet werden. Wie? Mit Ihren Ideen und Vorschlägen.
Bei Interesse können Sie sich gerne an teamLIMES@stud.fra-uas.de wenden.

Parkbank in Limeshain


Sind die Arztpraxen in Limeshain gut erreichbar?

Ihre Meinung ist gefragt! Mitdiskutieren und mitgestalten ist erwünscht!
Limeshain soll (noch) barrierefreier gestaltet werden. Wie? Mit Ihren Ideen und Vorschlägen.
Bei Interesse können Sie sich gerne an teamLIMES@stud.fra-uas.de wenden.


Team LIMES

Willkommensschild

Team LIMES ist eine interdisziplinäre Gruppe Studierender der University of Applied Sciences Frankfurt die in Kooperation mit der Gemeinde Limeshain zum Thema Barrierefreiheit zusammenarbeitet. In diesem Projekt sollen im Laufe eines Jahres Ideen für ein barrierefreies Limeshain entstehen. LIMES steht für den identitätsstiftenden Limes hier in der Gemeinde und ist ein Akronym für:

L imeshain
I nclusive
M obility
E nvironment
S ustainable space

Barrierefreiheit - was bedeutet das?

Barrierefreiheit bedeutet: leichte Zugänglichkeit, leichte Verstehbarkeit von Texten und Schildern, leicht zu bewältigende Wege (zur Arbeit, zur Schule, zum Kindergarten, zum Pflegeheim)

Das Ziel dieses Projektes ist nachhaltige Barrierefreiheit vom Lebensbeginn bis zum Lebensabend.

Partizipative Forschung

Ideen für ein barrierefreieres Limeshain sollen nicht von Außenstehenden entwickelt werden, sondern von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde. In einer Fokusgruppe werden Sie mit Methoden der partizipativen (teilnehmenden) Forschung von Studierenden befragt und angeleitet über Verbesserungsmöglichkeiten in Ihrer Heimat zu diskutieren. Diese Gruppe soll aus möglichst verschiedenen Personen aus diversen Lebenslagen und -stufen bestehen.

Sie sind herzlich eingeladen, sich bei diesem Projekt zu engagieren!

Mitmachen

Wenn Ihr Interesse geweckt wurde, können Sie sich gerne in der Gemeindeverwaltung melden, uns unter folgender E-Mail erreichen oder folgenden QR-Code mit dem Smartphone scannen:

Frankfurt University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt am Main


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Pressetermin mit Frau Prof. Dr. Günther, den Studierenden der UAS Frankfurt, Bürgermeister Ludwig und Frau Raaz

Limeshain will noch barrierefreier werden – Unterstützung durch Studierende

Die Gemeinde Limeshain hat schon viel für Barrierefreiheit in ihrer Kommune getan. Bushaltestellen, Fußgängerüberwege, öffentliche Gebäude werden regelmäßigen Überprüfungen unterzogen und vorhandene Gegebenheiten angepasst um sie barrierefrei oder zumindest barrierearm zu gestalten, so dass auch Menschen mit diversen Einschränkungen zurechtkommen kommen können. Doch das alleine reicht Bürgermeister Adolf Ludwig nicht. Er glaubt, dass man in gewisser Weise „betriebsblind“ sein könnte dabei notwendige Maßnahmen im Verwaltungsalltag übersehe. Um in seiner Gemeinde weitere und nachhaltige Verbesserungen in dieser Hinsicht zu erreichen, hat er sich für dieses komplexe Thema externe Unterstützung geholt. Mit im Boot sind jetzt Studierende der University of Applied Sciences Frankfurt mit ihrer Professorin Dr.-Ing. Caroline Günther. Der Kontakt sei über Bernd Werner von gleichnamigen Garten- und Landschaftsbaufirma zustande gekommen. Die professionelle Begleitung bei dem Thema hat für Ludwig einen Mehrwert und er hofft, dass die Gruppe maßgebliche Defizite im Rahmen der Barrierefreiheit erkennt und aufzeigt. Denn Begriffe wie barrierefrei und barrierearm betreffen viele Teile der Bevölkerung und nicht nur Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Ganz allgemein bedeuten diese Schlagwörter leichte Zugänglichkeit, leichte Verstehbarkeit von Texten und Schildern oder auch leicht zu bewältigende Wege zur Arbeit, zur Schule, zum Kindergarten oder zum Pflegeheim. Seit Mitte April ist nun diese interdisziplinäre Gruppe Studierender, die sich den Namen Team Limes gegeben haben, auch vor Ort aktiv, um Verbesserungsmöglichkeiten zu eruieren, natürlich auch im Kontakt mit den Bürgern Limeshains. Von der Verwaltung sind Stephanie Raaz vom Hauptamt und Bauamtsleiterin Martina Genge in die Kooperation mit eingebunden. Mittlerweile war das Team Limes gemeinsam mit Stephanie Raaz in allen drei Ortsteilen der Gemeinde unterwegs, um sich vor Ort umzusehen und Eindrücke zu erhalten. Ihre ersten Ergebnisse stellten sie bei einem Treffen mit dem Bürgermeister vor. Spielplätze, Bushaltestellen, Sparkasse und Dorfgemeinschaftshäuser seien unter die Lupe genommen worden. Vieles sei in Ordnung, stellten sie fest. Doch hatten sie auch eine Mängelliste. Darauf stand unter anderem das Fehlen öffentlicher Toiletten, ebenso wie Bänke entlang der Gehwege. Beim Thema Bänke entstand die Idee, dass diese, in bestimmter Weise aufgestellt, Treffpunkt für Menschen sein könnten, wenn diese sich dort eine Weile ausruhen wollen. Lob gab es für die Spielplätze, doch auch hier ein Aber. So wies Professorin Günther daraufhin, dass es Schaukeln für Kinder gebe, die im Rollstuhl sitzen aber auch multifunktional zu nutzen seien. Die hätten aber auch ihren Preis, räumte sie ein. „Wenn das machbar wäre, würde ich die sofort aufstellen“, so Ludwig. Bei den Friedhöfen gebe es durchaus Verbesserungspotential, wobei Himbach bisher die besten Noten erhalte. Für die nächste Ortsbegehung sagte die Professorin ihren Schützlingen unter anderem einen Rollstuhl zu sowie weitere Hilfsmittel zu, mit denen sich die Studierenden in die Situation von Personen mit körperlichen Einschränkungen versetzen können.

Ideen für ein barrierefreieres Limeshain sollen aber nicht nur von der Studierenden entwickelt werden. Gefragt sind die Bürger der Gemeinde, die in das Projekt mit einbezogen werden möchten, sagte Stephanie Raaz. Dazu soll sich eine Fokusgruppe gründen, in der gemeinsam mit den Studierenden über Verbesserungsmöglichkeiten beraten werden soll. Diese Gruppe soll aus möglichst verschiedenen Personen aus diversen Lebenslagen und -stufen bestehen. Alle Bürger sind herzlich eingeladen, sich bei diesem Projekt zu engagieren. Schon jetzt gibt es auf der Homepage der Gemeinde unter www.limeshain.de/leben-wohnen/barrierefreies-limeshain einen Fragebogen dazu. Hier wird gefragt, was Barrierefreiheit für jeden individuell bedeutet und wie wichtig es für denjenigen ist. Welchen Hürden man in der Gemeinde im Alltag begegne, wie barrierefrei Limeshain empfunden werde. Bewertet werden sollen die öffentlichen Einrichtungen aber auch Arztpraxen oder die Gemeinde-Homepage. Denn auch Internetauftritte werden längst nach ihrer Nutzerfreundlichkeit bewertet. Den Fragen zur Barrierefreiheit schließen sich allgemeine Fragen zur Gemeinde an. Die Fokusgruppe trifft sich am Freitag, 2. Juli, und am Mittwoch, 7. Juli, jeweils von 17:00 bis 20:00 Uhr in der Limeshalle. Wegen Corona sind Anmeldungen erforderlich an Stephanie.Raaz@Limeshain.de oder telefonisch unter 06048 961128.

Ansprechpartner


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