Standesamt

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Heiraten in Limeshain

Eines unserer Trauzimmer befindet sich im Historischen Rathaus im Ortsteil Himbach, ursprünglich etwa 1748 erbaut. Das schöne Fachwerkhaus wurde im Rahmen der Dorferneuerung vollständig restauriert und im August 1999 seiner Bestimmung übergeben.

Der freundliche, helle Raum wurde fast ausschließlich mit Leihgaben Limeshainer Bürger möbliert und bietet Sitzgelegenheiten für 12 Personen.

Im Historischen Rathaus, Ronneburgstraße 11 können Trauungen mit bis zu 25 Personen stattfinden.

Für größere Hochzeitsgesellschaften bieten wir Trauungen in der aufwendig und liebevoll restaurierten, 133 qm großen Kulturscheune, in der Hofreite Paul, Taunusstraße 4, ebenfalls im Ortsteil Himbach an.
Seit der Einweihung am 19.09.2015 präsentiert sich die alte Scheune in neuem Glanz.
Hier wurden Alt und Neu, Fachwerk mit Glastüren, Bruch- und Lehmbacksteine geschickt kombiniert.
Es befindet sich dort auch ein über die Terrasse erreichbarer Bauerngarten mit hübschen Motiven für die Fotografen.

Weder vor dem Historischen Rathaus noch vor der Kulturscheune darf Reis geworfen werden!


Trautermine

Grundsätzlich können im Standesamt Limeshain während den üblichen Öffnungszeiten

Montag: 8.00 Uhr - 12.30 Uhr
Dienstag: 8.00 Uhr - 12.30 Uhr und 14.00 Uhr - 16.00 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 8.00 Uhr - 12.30 Uhr und 14.00 Uhr - 18.30 Uhr
Freitag: 8.00 Uhr - 12.30 Uhr

Eheschließungen stattfinden.

 

Als besonderen Service bieten wir jedes Jahr auch standesamtliche Trauungen an ausgewählten
Samstagen an.

In den Jahren 2021/22 können Sie an folgenden Samstagen den Bund der Ehe schließen:

12. Juni 2021
10. Juli 2021
21. August 2021
04. September 2021

09. April 2022
07. Mai 2022
25. Juni 2022
09. Juli 2022
06. August 2022
03. September 2022

Die Trauungen finden, je nach Größe der Hochzeitsgesellschaft im Historischen Rathaus im Ortsteil Himbach, Ronneburgstraße 11 oder in der Kulturscheune im Ortsteil Himbach, Taunusstraße 4 statt.

Terminabsprachen für Trauungen erfolgen direkt mit dem jeweiligen Standesbeamten / der jeweiligen Standesbeamtin.


Geburt

Zuständig für die Geburtsbeurkundung ist das Standesamt, in dessen Bezirk Ihr Kind geboren ist. Auf den Wohnort der Eltern kommt es dabei nicht an.

Die Geburt muss innerhalb einer Woche beim zuständigen Standesamt angezeigt werden. Sie erhalten dafür eine Geburtsanzeige von Ihrer Krankenhausverwaltung.
Bei Hausgeburten muss die Anzeige innerhalb einer Woche von Ihnen persönlich unter Vorlage der von der Hebamme ausgestellten Geburtsbescheinigung beim zuständigen Standesamt erfolgen.

Welche Unterlagen zusätzlich beim Standesamt einzureichen sind, ist je nach Familienstand und Staatsangehörigkeit der Eltern sehr unterschiedlich. Das Geburtsstandesamt erteilt dazu gerne Auskunft.

Nach der Beurkundung der Geburt erhalten Sie vom Standesamt folgende Unterlagen:

- Geburtsurkunde für das Stammbuch der Familie
- ggf. internationale Geburtsurkunde für die Anmeldung eines ausländischen Kindes bei der jeweiligen Auslandsvertretung
- Bescheinigung über die Geburt zur Beantragung der Mutterschaftshilfe
- Bescheinigung über die Geburt zur Beantragung von Erziehungsgeld
- Bescheinigung über die Geburt zur Beantragung von Kindergeld
- Bescheinigung über die Geburt für religiöse Zwecke (Taufe).

 

Anerkennung der Vaterschaft

Wenn Sie nicht verheiratet sind, kann der Vater nur in das Geburtenbuch eingetragen werden, wenn die Vaterschaft formell anerkannt worden ist. Dies kann auch schon vor der Geburt erfolgen. Die Vaterschaft kann beim Standesamt, beim Jugendamt oder bei einem Notar öffentlich beurkundet werden; die Mutter des Kindes muss der Vaterschaftsanerkennung persönlich zustimmen.

 

Sorgerecht

Volljährige Mütter haben das alleinige Sorgerecht, sofern Sie und der Vater kein gemeinsames Sorgerecht durch entsprechende Sorgeerklärung begründen. Gemeinsam mit dem Vater sind Sie sorgeberechtigt, wenn:

- sie ihn heiraten oder
- sie und der Vater übereinstimmende Sorgeerklärungen abgeben.

Sorgeerklärungen können Sie nur bei einem Jugendamt beurkunden lassen.


Sterbefall

Für die Beurkundung eines Sterbefalles ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk der Tod eingetreten ist. Der Tod muss auf jeden Fall durch einen Arzt festgestellt werden.

Zur Anzeige des Sterbefalles verpflichtet sind folgende Personen und zwar in nach­stehender gesetzlicher Reihenfolge:

- jede Person, die mit dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat,
- die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat,
- jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

Die Anzeige hat spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag zu erfolgen. Hierbei gilt der Samstag nicht als Werktag.

In der Regel übergeben die Angehörigen die Anzeige und die Erledigung der Formalitäten einem bevollmächtigten Bestattungsunternehmen, so dass sie sich nicht mehr um behördliche Belange kümmern müssen.
Der Bestatter wird Sie um die für die Beurkundung notwendigen Unterlagen bitten; auf jeden Fall sollten Sie das Stammbuch der Familie und den Ausweis der / des Verstorbenen bereithalten.
Die Pietät wird dann beim Standesamt die erforderlichen Sterbeurkunden ausstellen lassen.

Wenn Sie selbst als Angehöriger die Formalitäten übernehmen wollen, können Sie sich gern vorab telefonisch mit uns in Verbindung setzen.

Ist die / der Betroffene in einer öffentlich-rechtlichen Einrichtung (z.B. Krankenhaus) verstorben, so wird die Verwaltung die Anzeige beim Standesamt schriftlich vornehmen.
Unnatürliche Todesfälle werden der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Erforderliche Unterlagen zur Beurkundung:

- der Personalausweis oder Reisepass der / des Verstorbenen,
- der Personalausweis oder Reisepass der den Sterbefall anzeigenden Person,
- die Todesbescheinigung des Arztes (nichtvertraulicher und vertraulicher Teil der Leichenschauscheine).

Bei ledigen Verstorbenen zusätzlich:

- eine beglaubigte Ablichtung aus dem Geburtenregister,
- ersatzweise eine Geburtsurkunde.

Bei verheirateten Verstorbenen zusätzlich:

- Familienstammbuch,
- bei Eheschließung vor 1958 eine beglaubigte Ablichtung aus dem Eheregister,
- ersatzweise eine Eheurkunde.

Bei geschiedenen Verstorbenen zusätzlich:

- eine neu ausgestellte Eheurkunde,
- bei Eheschließung vor 1958 eine beglaubigte Ablichtung aus dem Eheregister,
- ersatzweise eine bereits vorhandene Heiratsurkunde/Eheurkunde mit rechtskräftigem Scheidungsurteil.

Bei verwitweten Verstorbenen zusätzlich:

- Familienstammbuch mit Heiratsurkunde/Eheurkunde und Sterbeurkunde des Ehegatten,
- bei Eheschließung vor 1958 eine beglaubigte Ablichtung aus dem Eheregister,
- oder eine neu ausgestellte Eheurkunde.

Die vorzulegenden Urkunden sollten neuesten Datums sein!

Anmerkung:
Die Vorlage dieser Urkunden kann entfallen, wenn die Personenstandsregister beim Standesamt Limeshain geführt werden. In besonderen Fällen können weitere Unter­lagen erforderlich sein (z.B. Übersetzungen).

Friedhof - Beerdigung

Bei Fragen zu den verschiedenen Bestattungsarten, Terminierung von Bestattungen oder über anfallende Friedhofsgebühren können Sie sich gern an die Friedhofsverwaltung der Gemeinde Limeshain wenden.

Ansprechpartner


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